Donnerstag, 22. Februar 2024
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24.01.2024

razoon – more than racing: Technik-Troubles verhindern Erfolg in Abu Dhabi

Seit einigen Jahren ist die GT Winter Series fixer Anziehungspunkt für GT-Rennteams aus ganz Europa. Viele Piloten nutzen die Events in Spanien und Portugal als Vorbereitung auf die kommende Rennsaison.

So auch die steirische Mannschaft von „razoon – more than racing“, die sich in der neu ausgeschriebene GT4 Wertung gleich mit zwei Fahrzeugen eingeschrieben hat. Insgesamt drei Rennen waren auf der anpruchsvollen Berg- und Talbahn von Portimao zu absolvieren, wobei die Bedingungen durch regnerisches Wetter teilweise erschwert wurden. Doch davon ließen sich die razoon-Piloten nicht irritieren, in allen drei Rennläufen konnten Erfolge eingefahren werden. Im ersten Rennen glänzte BMW M3 GT4 Pilot Richard Wolf mit einem AM-Podium und P8 gesamt, während Andi Höfler im Porsche Cayman GT4 vom Pech verfolgt war: nach einem Reifenschaden verlor den sicheren Klassensieg und P4 gesamt. Im zweiten Rennen übernahm GTC Race Gesamtsieger Leo Pichler den Porsche und bestätigte mit P2 gesamt sowie dem Pro-AM Klassensieg einmal mehr sein Talent. Doch auch Richard Wolf stand als AM-Zweiter erneut auf dem Podest. Und im abschließenden Stundenrennen hatte die Truppe ebenfalls Grund zur Freude, dort punkteten Andi Höfler und Leo Pichler mit P2 in der Gesamtwertung sowie mit dem Pro-AM-Sieg, während Richard Wolf P5 gesamt und erneut den zweiten Platz in der AM-Wertung einfahren konnte. Dominik Olbert: „Ich freue mich sehr, dass unsere Einsatzmannschaft rund um Stefan Rameseder ein so erfolgreiches Wochenende in der GT Winter Series hingelegt hat. Parallel zu unserem Einsatz in Abu Dhabi, das ist eine logistische Herausforerung und zeigt, wie perfekt unser Team funktioniert. Gratulation natürlich an die Fahrer. Leo wie erwartet souverän, aber Andi und vor allem auch Richard haben einen Riesenschritt gemacht und sind wirklich stark gefahren!“

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Beim am gleichen Wochenende stattfindenden 6H-Rennen von Abu Dhabi, dem zweiten von drei Läufen zur Middle East Trophy, gab es hingegen keinen Grund zur Freude. Und das, obwohl die Leistung des Piloten-Trios makellos war, wie Teamchef Dominik Olbert bestätigt: „Daniel Drexel ist den wahrscheinlich stärksten Stint seines Lebens gefahren. Er verlor aufgrund eines Mitbewerbers am Start einige Positionen, hat uns dann aber zur Klassenführung sowie fast in die Top-Ten gesamt gefahren. Artur Chwist konnte das perfekt verwalten, und am Ende hat Denis Liebl sein Endurance-Debüt toll und fehlerfrei absolviert. Aber es nützt halt nichts, wenn wir nach zwei Drittel des Rennens zwei Runden vor dem Zweitplatzierten der Klasse liegen, dann aber aufgrund eines technischen Defekts am rechten Hinterrad mit dem Abschleppwagen zur Reparatur an die Box kommen. Jetzt müssen wir am kommenden Wochenende alles auf eine Karte setzen, beim 24H Rennen Dubai den Klassensieg holen und hoffen, dass wir die Middle East Trophy doch noch gewinnen!“
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