Montag, 27. Mai 2024
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ROTAX MAX Challenge
14.05.2024

Dörr Motorsport setzt RMC-Siegesserie in Genk fort

Ein weiteres Erfolgswochenende liegt hinter der Rotax-Abteilung von Dörr Motorsport. Zur zweiten Runde der RMC Germany machte sich das Team auf den Weg gen Belgien und gab auf dem anspruchsvollen Kurs in Genk Vollgas. Noah Janssen gelang dabei der ganze große Erfolg: Der Youngster dominierte das Renngeschehen bei den Junioren und holte den hart umkämpften Sieg. 

Nach einem starken Auftakt in die diesjährige RMC-Rennsaison im bayerischen Wackersdorf, ging die Mannschaft um Rainer Born motiviert auf die Reise zur zweiten Station ins Ausland. „Beim Saisonauftakt haben wir mit dem DD2-Sieg gut vorgelegt. Nun wollen wir auch im weiteren Duell um wichtige Meisterschaftszähler ganz vorne mitmischen“, erklärte Teammanager Rainer Born mit Blick auf die bevorstehende Veranstaltung auf dem 1.360 Meter langen Kurs. 

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Bei den Junioren hielt Noah Janssen die Dörr Motorsport-Fahnen hoch. Gestärkt vom zurückliegenden Top-Auftritt im Rahmen der Rotax-Europameisterschaft an selbiger Stelle, hatte Noah nun ebenfalls Großes vor. Im Zeittraining rangierte der Nachwuchspilot bereits auf Position zwei und sicherte sich damit für die Heats jeweils die erste Startreihe. Von dort aus ließ er es einmal mehr krachen. Auf Platz zwei und eins in den Vorläufen folgt ein Sieg im Super Heat und damit die Pole-Position für das Finale. Im entscheidenden Wertungslauf behielt Noah schließlich ebenfalls das Zepter in der Hand und feierte einen phänomenalen Sieg. 

Im Feld der DD2 war Nikita Gense schnellster Dörr-Repräsentant auf der Strecke. Der Kart Republic-Pilot duellierte sich permanent im Spitzenpulk des voll besetzten Klassements und schaffte es von Platz fünf im Zeittraining schließlich mit Platz drei im Finale bis auf das Podest nach vorne. Tim Mika Metz war seinem Teamkollegen dabei dicht auf den Fersen. Der Routinier zählte ebenfalls zu den Anwärtern auf eine Podestplatzierung und verpasste diese am Ende als toller Vierter nur knapp. 

Louis Koch erlebte einen rabenschwarzen Auftakt ins Genk-Wochenende. Nach einer Kollision im Vorlauf musste das Kart des Nachwuchspiloten zwischenzeitlich neu aufgebaut werden und Louis folglich vom Ende des Feldes aus an den Start gehen. Im Finale legte der Dörr Motorsport-Schützling dann eine erfreuliche Aufholjagd hin und schrammte als Zwölfter letztlich nur knapp an den Top-Ten vorbei. 

Einen guten Aufwärtstrend feierte auch Rudi Frais. Zum ersten Mal in Genk unterwegs, haderte der junge Motorsportler anfangs noch mit den besonderen Bedingungen. Gekonnt verbesserte sich Rudi im Verlauf des Wochenendes und freute sich zum Schluss als 16. über ein respektables Ergebnis. 

In der DD2 Masters-Wertung griff Kai Honné in das Lenkrad. Der erfahrene Kartpilot unterstrich dabei ebenfalls seine Ambitionen auf die Top-Positionen. Konsequent mischte Kai im Duell um die Pokalränge mit und überzeugte durch konstante Leistungen. Das Finale beendete er als starker Sechster und verbuchte damit wichtige Zähler für die Meisterschaft auf seinem Konto. 

„Mit einem weiteren RMC-Sieg in unseren Reihen die Heimreise antreten zu können, ist ein tolles Gefühl. Noah hat einen perfekten Job gemacht und Wahnsinniges geleistet. Leider haben wir bei den DD2 über das Wochenende hinweg unsere erhoffte Pace nicht ganz finden können. Diverse Motorenprobleme haben uns dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch haben wir mit Blick auf die Meisterschaft gut abgeliefert und blicken gespannt in Richtung der Saisonhalbzeit“, gab Rainer Born zu Protokoll. 

Weiter geht es für die Rotax-Division von Dörr Motorsport in knapp zwei Wochen mit der BNL Karting Series im belgischen Mariembourg. Eine Woche später startet dann am 15. und 16. Juni die Meisterschaftshalbzeit der RMC Germany im bayerischen Ampfing. 
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