Montag, 22. Juli 2024
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Porsche Sports Cup
13.06.2024

Luftgekühlte Cup-Neunelfer starten beim Porsche Sports Cup am Nürburgring

Der Porsche Sports Cup Deutschland bietet am kommenden Wochenende (15./16. Juni) auf dem Nürburgring eine Extra-Portion packenden Motorsport: Erstmals in dieser Saison umfasst die beliebte Breiten- und Kundensport-Plattform insgesamt sieben Serien – ab sofort erweitert die Porsche Sprint Challenge Classic das Programm. Der neue Wettbewerb ist den Cup-Fahrzeugen auf Basis der luftgekühlten Neunelfer-Generationen 964 und 993 gewidmet. Die beiden Läufe des neuen Classic-Championats sowie die Rennen von Porsche Sprint Challenge GT4, Porsche Sprint Challenge GT3 und Porsche Endurance Challenge können Fans live im Internet auf dem YouTube-Kanal von Porsche Deutschland verfolgen.

Porsche Sprint Challenge Classic


Nach dem Debüt im vergangenen Jahr ergänzt die Serie für die luftgekühlten Neunelfer-Generationen 964 und 993 fortan das Programm regelmäßig. Neben dem Nürburgring stehen auch die Sports-Cup-Runden am Red Bull Ring und in Spa-Francorchamps sowie das Saisonfinale in Hockenheim auf dem Kalender 2024. Am kommenden Wochenende erhält Altfrid Heger erneut die Gelegenheit, ins Lenkrad seines ehemaligen Porsche 911 Carrera 2 Cup zu greifen. Mit ihm hatte der Essener 1993 den in jenem Jahr neu gegründeten Porsche Supercup gewonnen. Ebenfalls mit einem Cup-Neunelfer der Generation 964 treten Ivan Reggiani, Marcus Schmelzer, Tom Junglas und Christian Kindsmüller an. Die Teams Kurt Ecke Motorsport, Porsche Zentrum 5 Seen Motorsport und Redback Racing schicken zudem ein halbes Dutzend Porsche 911 Cup der Generation 993 ins Rennen.

Porsche Sprint Challenge GT3


Am Nürburgring genießen zwei 911 GT3 Cup-Spitzenpiloten der Porsche Sprint Challenge GT3 Heimrecht: Tabellenführer Lorenz Stegmann lebt nur 30 Minuten vom Ring entfernt in der Eifelgemeinde Faid. Sein Verfolger Alex Hardt benötigt nur zehn Minuten länger für die Anreise: Der 30-Jährige vom a-workx Motorsport Team Katana wohnt in Mechernich. Hinter den beiden Lokalmatadoren belegt Tom Nittel vom Team Laptime-Performance mit nur geringem Punkteabstand den dritten Platz in der Gesamtwertung. Nittels Teamkollege Marco Daedelow tritt in der Eifel erstmals in dieser Saison an. Zugleich meldet sich mit Felix Neuhofer auch der Vizemeister des Vorjahres zurück. Ins Lenkrad des zweiten Cup-Neunelfers von Neuhofer Rennsport greift der Münchener Manuel Zlof. Auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings gehen 25 reinrassige Rennfahrzeuge des Porsche 911 auf Michelin-Rennreifen an den Start. Den einzigen 911 GT3 R im Feld pilotiert Ulrich Becker.

Porsche Sprint Challenge GT4


Das Teilnehmerfeld der Porsche Sprint Challenge GT4 ist mit 25 Rennfahrzeugen bestens gefüllt. Als Spitzenreiter kommt der 16-jährige Luciano Schneider zum Nürburgring. Der W&S Motorsport-Pilot führt die Meisterschaft nach zwei Klassensiegen im 718 Cayman GT4 Clubsport an. In der Klasse 1b wollen allen voran seine Verfolger Christoph Krombach, Lothar Schubert und Sascha Moczek den Youngster vom ersten Tabellenplatz verdrängen. Den zweiten Rang in der Gesamtwertung der GT4-Serie belegt Niklas Kalus mit einem Rückstand von lediglich 2,4 Zählern. Der Nachwuchs-Rennfahrer des SRS Teams Sorg Rennsport konnte am vorangegangenen Wochenende mit dem GT4 RS Clubsport-Modell gleich beide Rennen gewinnen. Der 18-Jährige zählt wie Luciano Schneider zum Talent Pool des Porsche Sports Cup Deutschland. In der 1c-Kategorie liegt er vor dem amtierenden Klassen-Champion Sebastian Roth auf der ersten Position. Beim zweiten Rennwochenende des Jahres teilen sich erneut Desirée Müller und Giuseppe Fico ebenso wie Jochen Kilb und Marco Seebach die Renneinsätze: Diese vier Fahrer bestreiten jeweils nur einen Lauf.

Porsche Endurance Challenge


Für die Teams und die Fahrer bietet die Porsche Endurance Challenge zum Abschluss des Wochenendes eine spannende Herausforderung: Ein Rennen über 60 Minuten steht auf dem Programm. Es umfasst einen Pflichtboxenstopp und einen optionalen Fahrerwechsel. Jochen Kilb und Marco Seebach – die Vorjahressieger der Klasse der Cayman GT4 RS Clubsport – treten als Spitzenreiter an. Sie starten ebenso wie Marc Halusa und Philip Schauerte in den Farben von Seebach Motorsport in der Klasse 1c. Ihr Teamkollege Steve Caroli teilt sich das Cockpit im aktuellen 911 GT3 Cup nun wieder mit Stammfahrer Dominik Schraml. Der Tscheche Josef Hrdlicka bestreitet nach dem Aufstieg aus der Drivers Competion Pro sein zweites Endurance-Rennen. Er wechselt sich im GT3 Cup-Rennwagen mit seinem Landsmann Ales Pilny ab, der 2023 ebenfalls Gleichmäßigkeitsprüfungen im Porsche Sports Cup absolvierte.

Porsche Drivers Competition Pro


Die Porsche Drivers Competition Pro kombiniert viel Rennstrecken-Fahrspaß mit höchster Präzision: Bei diesem Wettbewerb kommt es auf konstante statt auf schnelle Rundenzeiten an. Vor den beiden Wertungen auf dem Nürburgring steht Dr. Rocco Herz auf dem ersten Tabellenplatz. Dahinter rangiert der Tübinger Richard Theurer. Titelverteidiger Tomáš Urban aus Tschechien folgt auf dem dritten Platz.

Idealer Einstieg: „Introduction to Racetrack“ und Porsche Drivers Competition


Einmal die Faszination Motorsport am Steuer selbst erleben? Der Porsche Sports Cup Deutschland bietet hierfür im Rahmen der „Introduction to Racetrack“ die perfekte Voraussetzung. Sie enthält neben einer Führung durch das Fahrerlager und die Boxengasse auch die Gelegenheit, den Nürburgring mit dem eigenen Porsche hinter einem Führungsfahrzeug auf sichere Weise unter die Räder zu nehmen. Wer den nächsten Schritt gehen möchte, findet in der Porsche Drivers Competition ein ideales Betätigungsfeld. Erfahrene Instruktoren machen die Teilnehmer am Steuer ihrer straßenzugelassenen Porsche-Modelle mit sportlichem Fahren vertraut. Am Ende können sie am kommenden Wochenende das Erlernte bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem 5,148 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs unter Beweis stellen.
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