Donnerstag, 22. Februar 2024
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24h Dubai
29.01.2024

Fach Auto Tech springt wieder auf das Podest

Traditionell eröffnet Fach Auto Tech seine Saison in Dubai. Beim 24-Stunden-Rennen der 24H Series setzte der Rennstall aus Sattel zwei Fahrzeuge ein und durfte am Ende einen Erfolg verbuchen. So sicherten Huub van Eijndhoven, Paul Meijer, Jop Rappange und Ralph Poppelaars einen harterkämpften dritten Platz in der Klasse. Und auch die Crew im Schwesterfahrzeug meisterte den anspruchsvollen Langstreckenlauf auf dem Dubai Autodrome mit Bravour.

„Dieses Rennen hat allerhand von unserem Team und den Fahrern gefordert. Umso mehr freuen wir uns über die Zielankunft und natürlich den Podestplatz“, resümiert Teamchef Alex Fach. „Die Mannschaft musste über die 24 Stunden hinweg die ein oder andere Schwierigkeit meistern, doch sie haben bis zum Schluss gekämpft und sind dafür belohnt worden.“

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Dass Huub van Eijndhoven, Paul Meijer, Jop Rappange und Ralph Poppelaars das Zeug für eine Top-Platzierung hatten, bewiesen sie bereits zu Rennbeginn. Mit einer starken Performance in den ersten Rennstunden schob sich das Quartett zunächst auf den zweiten Rang nach vorn. Kurze Zeit später setzte sich das Team der #962 sogar an die Spitze der 992-Klasse.

Ganz ohne Zwischenfälle lief das 24-Stunden-Rennen jedoch nicht. Reparaturen in der ersten Rennhälfte warfen die Crew der #962 zunächst wieder aus den Podesträngen heraus. Dank starker Stints der Fahrer in der Nacht sowie einer fehlerfreien Arbeit des Teams meldete sich das Quartett in den Morgenstunden jedoch im Kampf um die Podestplätze zurück. Im weiteren Verlauf knüpfte die Mannschaft nahtlos an diese Performance an und liess sich selbst vom einsetzenden Regen nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende belohnten sich Rappange, Poppelaars, Eijndhoven und Meijer mit Position drei in der 992-Klasse, was zugleich Gesamtplatz 13 im starkbesetzten Feld bedeutete.

Die Fahrer des Schwesterfahrzeugs #961 zeigten eine gleichermassen kämpferische Leistung. Ebenfalls nicht gänzlich von Reparaturstopps verschont, spulten Michael Hinderer, Marc Devis, Yves Scemama, Christian Traber und Nico Verdonck konstant ihre Runden ab und brachten den Porsche 911 GT3 Cup nach anspruchsvollen 24 Stunden ins Ziel. 

„Die Crew kann mit ihrem Rennen auf jeden Fall sehr zufrieden sein. Für Michael, Marc, Yves und Christian war es der erste Langstreckenlauf dieser Art. Normalerweise sind sie im historischen Rennsport unterwegs und haben schon immer davon geträumt, ein 24-Stunden-Rennen mit einem modernen Fahrzeug zu absolvieren“, erklärt Fach weiter. „Gemeinsam mit ihnen und ihrem Coach haben wir Schritt für Schritt daran gearbeitet, diesen Traum zu verwirklichen und das haben wir geschafft. Nach so einem fordernden Lauf mit dieser starken Konkurrenz die Zielflagge zu sehen, ist eine Leistung, auf die man stolz sein kann.“
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