Montag, 11. Dezember 2023
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Tourenwagen Junior Cup
20.10.2023

Schwieriges Saisonfinale für Leon Bauchmüller in der Eifel

Mit großen Erwartungen reiste Leon Bauchmüller zum Saisonfinale des Tourenwagen Junior Cup, doch am Ende verliefen die Rennen auf dem Nürburgring alles andere wie geplant. Trotzdem blickt er auf eine gute erste Tourenwagen-Saison zurück und hofft 2024 auf eine weitere Steigerung.
 
„Als ich Ende April zu meinem ersten Rennen nach Hockenheim reiste war ich noch sehr gespannt, auf das was mich erwartet. Seitdem habe ich insgesamt fünf Wochenenden im Tourenwagen Junior Cup bestritten und hatte einige Höhen und Tiefen. Letztlich konnte ich aber jedes Mal etwas lernen und war mehrmals in Reichweite des Podiums. Auf diesem möchte ich gerne beim Finale landen“, sagte der 16-jährige Schützling des ADAC Weser-Ems e.V. vor dem Finale.
 
Doch bereits bei der Anreise zeigte sich, dass es diesmal nicht einfach wird. Leon kämpfte mit gesundheitlichen Problemen. Diese wurden zum Start des Renngeschehen zwar etwas besser, wirklich weg waren diese jedoch das gesamte Wochenende nicht. Auch auf der Strecke lief es nicht gut: Technische Probleme bremsten ihn im freien Training ein und auch zum Qualifying gab es keine Besserung. Am Ende stand nur Startplatz elf für den ersten Durchgang zu Buche. Leon behielt trotzdem den Kampfgeist und fuhr bis auf Platz acht nach vorne. „Wir haben zum Rennen andere Hinterreifen montiert, dadurch lief es schon besser, zufrieden bin ich aber nicht“, kommentierte der Bendingbostelner die Geschehnisse.
 
Zum Qualifying am Sonntag erhielt er noch neue Bremsbeläge und fühlte sich nun wohler. Der Abstand zur Spitze wurde deutlich geringer und mit Startplatz sieben hatte er eine deutlich bessere Ausgangslage. Trotzdem wurde das Rennen turbulent – es setzte Regen ein und er hatte durch eine beschlagene Scheibe Sichtprobleme. „Ich habe mich nur noch an den Rücklichtern der vor mir fahrenden Autos orientiert. Das war keineswegs ideal. Neben dem Lausitzring war es eins der schwierigsten Wochenenden in dieser Saison. Trotzdem danke ich meinem Team Konrad Motorsport, meiner Familie und allen Partnern und Fördern für die Unterstützung in dieser Saison“, fasste Leon abschließend zusammen.
 
Nach dem Finale atmet Leon nun einmal durch und blickt dann mit großer Hoffnung auf die Saison 2024. „Wir prüfen aktuell einige Optionen, wissen aber noch nicht, wo der Weg hingeht. Dabei kommt es auch wieder auf die Unterstützung von Fördern und Partnern an“, unterstrich der Youngster.
Anzeige