Mittwoch, 21. Februar 2024
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ROTAX Grand Finals
09.12.2023

Deutschland gewinnt RMC Grand Finals 2023

Nach fünf Tagen der Qualifikation ging es heute auf dem Bahrain International Karting Circuit in Sakhir in Bahrain für die besten Fahrerinnen und Fahrer in die alles entscheidenden Finalrennen der RMC Grand Finals 2023. Unter den Finalisten fanden sich auch acht der zehn deutschen Pioniere wieder, die am Abend Grund zum Feiern hatten …
 
Bei den Micros machte Max Moor (C4-Racing) einen guten Job: Im Finale kämpfte er sich vom 29. Startplatz bis auf Position 19 vor und bescherte sich so einen versöhnlichen Abschluss.
 
Weniger Glück hatten die deutschen Minis: Niklas Cassarino (Nees Racing) hatte sich schon sehenswerte bis auf Position fünf nach vorne gearbeitet, bevor ihn eine Kollision hoffnungslos zurückwarf und es nur noch zum 25. Schlussrang reichte. Ähnlich erging es „Klassenkamerad“ Maxim Becker (C4-Racing), der ebenfalls in den Top-Ten rangierte, bevor ihn ein Unfall einbremste. Immerhin konnte er noch den 15. Platz ins Ziel bringen.
 
Der deutsche Junior Hannes Ueberfeldt (Kraft Motorsport) zeigte eine starke Leistung und verpasste als Elfter nur knapp den Sprung in die Top-Ten der Welt-Elite. Das galt auch für Austin Lee (Strawberry Racing) bei den Senioren. Am Ende wurde er trotz einer Zeitsrafe noch 14.
 
Denis Thum (Kraft Motorsport) hatte im DD2 Masters Pech: Nach fünf Runden musste er in den Top-Ten liegend die Träume von einem Top-Ergebnis wegen eines Unfalls begraben.
 
In den E-Klassen lief es perfekt für die Deutschen: Mats Johan Overhoff (Dörr Motorsport) zeigte bei E20 Senioren eine Traum-Vorstellung. Von der Pole-Position gestartet, ließ er der Konkurrenz keine Chance und fuhr ungefährdet zum Grand-Finals-Sieg. Andreas Matis (3G Racing) konnte in der Wertung der E20-Masters-Piloten ebenfalls glänzen und verpasste mit einem Rückstand von 0.565 Sekunden nur knapp den ganz großen Wurf.
 
Neben Mats Johan Overhoff krönten sich der Brasilianer Joao Goncalves (E20 Masters), der Finne Salmi Sami (E10), die Briten Jenson Chalk (Micro), Rory Armstrong (Mini) und Timo Jungling (Junior) sowie der Serbe Andrej Petrovic (Senior), der Kanadier Ben Cooper (DD2 Masters) und der Estländer Ragnar Veerus (DD2) zu den diesjährigen RMC Grand-Finals-Champions.
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