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Porsche Carrera Cup
11.09.2023

Huber Racing mit Erfolgen auf dem Sachsenring und in Zolder

Huber Racing ging am letzten Wochenende beim Porsche Carrera Cup auf dem Sachsenring und beim Carrera Cup Benelux in Zolder an den Start – auf beiden Strecken konnte das Team Erfolge feiern.

Hinter Huber Racing liegt ein weiteres ereignisreiches Rennwochenende. Der Rennstall aus dem bayrischen Hofkirchen brachte im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Sachsenring erneut fünf Porsche 911 GT3 Cup an den Start. Alexander Tauscher, Ariel Levi, Sebastian Freymuth, Jonas Greif und Georgi Donchev steuerten die Boliden auf der Berg-und-Talbahn in der Nähe von Chemnitz, welche durch die jährlichen MotoGP-Rennen weltberühmt ist.

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Am Samstag war Tauscher über die komplette Renndistanz in einen Mehrkampf um die vierte Position verstrickt. Schlussendlich belegte er, nach einer Zeitstrafe gegen einen Konkurrenten, im ersten Lauf Rang sechs, verpasste dabei aber die vierte Position nur um rund eine halbe Sekunde, was unterstreicht, wie leistungsfähig und hart umkämpfte der Carrera Cup Deutschland ist. Auch Ariel Levi kämpfte in dem halbstündigen Rennen im vorderen Mittelfeld. Mit einem wahren Fotofinish fuhr er auf dem Traditionskurs auf die neunte Position. Ebenfalls Punkte konnte sich Freymuth sichern.

Georgi Donchev bestieg als Dritter das Podium der ProAm-Klasse. Noch besser sollte es für den Bulgaren am Sonntag laufen: Im zweiten Lauf feierte Donchev seinen ersten Klassensieg seit dem ersten Saisonlauf in Spa-Francorchamps. Da in einer chaotischen Startphase seine beiden Konkurrenten im Titelkampf um die Subwertung ausschieden, schob er sich auf die zweite Position in der ProAm-Klasse vor und hat vor den letzten beiden Veranstaltungen auf dem Red Bull Ring und in Hockenheim nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer.

Bestplatzierter Huber-Pilot war erneut Alexander Tauscher auf der elften Position und auch Freymuth konnte sich auf Rang 14 erneut Punkte gutschreiben lassen. Jonas Greif und Ariel Levi schieden aus.

Luca Rettenbacher, der momentan mit Gerhard Freundorfer die Teamführung übernommen hat, freute sich nach dem Rennwochenende: „Für Georgi war der Klassensieg im zweiten Lauf enorm wichtig. Da seine beiden Titelkonkurrenten im Startgetümmel in verschiedenen Kollisionen ausschieden, konnte er einen wichtigen Schritt in der Meisterschaft machen. Der Titel in der ProAm-Klasse war vor dem Saisonstart sein großes Ziel und wir geben alles dafür, dass er sich in den verbleibenden vier Rennen die Meisterschaft sichern kann.“

Zeitgleich mit dem Carrera Cup Deutschland fand in Zolder der Carrera Cup Benelux statt. Da Ariel Levi und Horst Felix Felbermayr am Sachsenring starteten, setzte Huber Racing nur einen Porsche ein, den der 17-jährige Youngster Flynt Schuring steuerte. Schuring feierte zuletzt in Zandvoort sein Debüt im Porsche Mobil 1 Supercup und konnte dort auch überzeugen.

In den beiden Rennen im Rahmen der Truck Europameisterschaft zeigte Schuring eine starke Leistung. Im ersten Lauf konnte er sich vom achten Startrang auf Platz sechs vorschieben. Noch besser sollte es für den talentierten Nachwuchspiloten am Sonntagnachmittag laufen. Vom siebten Startplatz schob er sich mit gekonnten Überholmanövern auf Rang drei vor, so dass sich die Huber-Mannschaft vor vielen Zuschauern auf der ehemaligen Formel 1-Strecke über einen Podestrang freuen konnte. Nach einen dritten Rang beim Saisonauftakt in Spa-Francorchamps und Position zwei in Zandvoort, ist es für Schuring das dritte Podestergebnis in der 2023er Saison.

„Wir freuen uns sehr über die dritte Position von Flynt im zweiten Wertungslauf. Über das komplette Rennwochenende hier in Zolder zeigte er eine starke Leistung und bewies sein Talent nachdrücklich! Wir geben nun alles dafür, dass er in zwei Wochen auf dem Red Bull Ring die Saison bestmöglich abschließen kann“, so Franziska Lambacher, Teammanagerin des Carrera Cup Benelux-Aufgebots von Huber Racing.

In zwei Wochen starten sowohl der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Carrera Cup Benelux im Rahmen der DTM auf dem Red Bull Ring in der Steiermark. Während für den deutschen Markenpokal das vorletzte Rennwochenende stattfinden wird, schließt die Rennserie aus den Benelux-Staaten dort seine Saison ab.
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