Dienstag, 7. Februar 2023
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FIA Formel E
17.01.2023

Vielversprechende Leistung von DS Automobiles beim Saisonauftakt

Am Wochenende ist die ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft in Mexiko in ihre 9. Saison gestartet. Trotz eines Rennens, das durch ein herausforderndes Qualifying erschwert wurde, konnten die Fahrer von DS Automobiles das starke Leistungsniveau des neuen DS E-Tense FE23 von PENSKE AUTOSPORT unter Beweis stellen. Beim ersten Rennen der Saison debütierten die Gen3-Einsitzer, die leistungsstärker und effizienter als ihre Vorgänger sind und für die kontinuierliche technische Weiterentwicklung im Bereich der Elektromobilität stehen. Der französische Premiumhersteller verlässt Mexiko-Stadt mit einem Punkt auf dem Teamkonto.
 
Das erste Rennen der 9. Formel-E-Saison liegt hinter DS Automobiles. Einen Beweis für die Leistungsfähigkeit des neuen, von DS Performance entwickelten Rennwagens der dritten Generation lieferten Jean-Éric Vergne und Stoffel Vandoorne, die in den beiden freien Trainings mit einer schnellsten und einer zweitschnellsten Zeit bzw. zwei fünften Plätzen überzeugten. Im Qualifying wurden beide DS Piloten jedoch im Verkehr aufgehalten und mussten sich mit den Startplätzen 11 (JEV) und 14 (Vandoorne) begnügen.

Im Rennen bestätigten die DS E-Tense FE23, dass in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen sein wird. Der amtierende Champion Stoffel Vandoorne machte vier Positionen gut und fuhr nach einem viel umkämpften Rennen als Zehnter über die Ziellinie. Jean-Éric Vergne hingegen verlor in der Schlussphase deutlich an Boden. Nach zwei erfolgreichen Überholmanövern war der Franzose von einem technischen Problem mit der Batterie betroffen, einem der vom Reglement vorgeschriebenen gemeinsamen Bauteile aller Autos. Der Zwischenfall kostete ihn einen Platz in den Top 10.
Die kommenden beiden Rennen werden am 27. bzw. 28 Januar in Diriyah, Saudi-Arabien, stattfinden.  
 
Eugenio Franzetti, Direktor DS Performance: „Wir haben bei diesem ersten Rennen der Saison sehr viel gelernt. Diese Informationen werden für die Zukunft sehr nützlich sein. Eines ist sicher: Unsere Autos sind konkurrenzfähig! Jetzt liegt es an uns, dieses Potenzial auszuschöpfen und bei den kommenden Rennen weitere Punkte einzufahren.“
 
Stoffel Vandoorne, amtierender Weltmeister der Formel E: „Es war kein perfektes Wochenende für uns. Ich denke, jeder im Team hat gehofft, Mexiko mit mehr Punkten auf dem Konto zu verlassen. Nichtsdestotrotz ist ein Punkt wertvoll. Es ging gut los mit einer starken Pace im freien Training und einer Platzierung in den Top 5. Das Gefühl stimmte, aber im Qualifying lief es nicht nach Plan, vor allem wegen des Verkehrs. Es ist uns nicht gelungen, alle Faktoren zu optimieren. Von Startplatz 14 aus wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Das Rennen war lebhaft, mit mehreren Safety-Car-Phasen, und wir haben viel gelernt. Es war sehr schwierig, zu überholen – deswegen konnte ich mich nicht über Platz 10 hinaus verbessern.“
 
Jean-Éric Vergne, Formel-E-Champion 2018 und 2019: „Das ist eindeutig nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht haben. Ich habe wirklich hart gekämpft, um in die Punkte zu kommen. Leider hatte ich kurz vor der Zielflagge ein Batterieproblem. Es ist frustrierend, nachdem ich alles gegeben habe, um Punkte zu holen, die am Ende der Saison den Unterschied ausmachen können. Dennoch möchte ich das Positive mitnehmen: Unser Auto ist leistungsstark und wir haben aus diesem Wochenende viele interessante Lehren gezogen. Es wird eine sehr lange Saison werden. Mit einem konkurrenzfähigen Auto und allem, was wir heute gelernt haben, bin ich sicher, dass wir in den nächsten Rennen besser abschneiden werden.“
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