Freitag, 7. Oktober 2022
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Porsche Super Cup
06.09.2022

Huber Racing mit Top-5-Ergebnis vor Formel-1-Kulisse in Zandvoort

Im niederländischen Zandvoort erlebte Huber Racing einen kurzweiligen siebten Saisonlauf des Porsche Mobil 1 Supercup. Als bester Fahrer der Mannschaft aus Neuburg am Inn erreichte Porsche-Junior Laurin Heinrich Rang fünf. Der Würzburger ist mit 117 Zählern Dritter in der Meisterschaftstabelle und hat vor dem Finale im italienischen Monza (9. bis 11. September) weiterhin Chancen auf den Titel. Lokalmatador Morris Schuring überquerte bei seinem Heimrennen vor vollen Formel-1-Tribünen als Zweiter die Ziellinie – wurde allerdings nachträglich für eine nicht korrekte Startposition bestraft und belegte im finalen Ergebnis den neunten Platz.

Drei Safety-Car-Phasen sorgten für ein turbulentes Rennen auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordseeküste. Der 17-jährige Schuring machte in den ersten Runden einige Plätze gut, übernahm die zweite Position und sah nur vier Zehntelsekunden hinter dem Sieger die Zielflagge. Durch die Strafversetzung nahm der Youngster aus Den Dolder bei Utrecht Punkte für den neunten Rang mit nach Hause. Heinrich arbeitete sich durch geschickte Überholmanöver Runde für Runde weiter nach vorn. „Meine Ausgangsposition auf Rang zehn nach dem Qualifying war nicht optimal. Trotz mehrerer Safety-Car-Phasen konnte ich mir nach vielen Duellen den fünften Platz und wichtige Punkte für den Kampf um die Meisterschaft sichern. Unter den schwierigen Umständen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden", erklärte der 20-Jährige von SSR Huber Racing.

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Rudy van Buren startete wie Teamkollege Schuring vor heimischen Fans, begann den Lauf von Startplatz zwölf und verbesserte sich im Rennen um zwei Positionen. „Es hat sich fantastisch angefühlt, vor so einer großen Kulisse zu fahren. Leider wurde mein Fahrzeug anfangs durch herumliegende Trümmerteile beschädigt. Der zehnte Platz war daher das Maximum, auch wenn ich bei meinem Heimspiel natürlich gern noch weiter vorn gelandet wäre“, sagte van Buren. Sebastian Freymuth aus Berlin absolvierte auf der 4,259 Kilometer langen Strecke in Zandvoort das zweite Supercup-Rennen seiner Karriere. Nach zwölf Runden überquerte der 20-Jährige als 28. die Ziellinie.

Teamchef Christoph Huber fasste zusammen: „Für uns war dieses Wochenende ein Wechselbad der Gefühle. Laurin Heinrich konnte im siebten Rennen in Folge ein Top-5-Ergebnis verbuchen. Diese Konstanz steht für eine tolle Teamleistung. Die nachträgliche Strafe für Morris Schuring ist natürlich unglücklich. Trotzdem hat er gezeigt, was für ein Talent in ihm steckt. Jetzt gilt unser Fokus voll dem Saisonfinale in Monza.“

Das finale achte Saisonrennen des Porsche Mobil 1 Supercup steigt kommendes Wochenende (9. bis 11. September) im Rahmen der Formel 1 in Monza. Heinrich reist als Meisterschaftsdritter zum Highspeed-Kurs bei Mailand.
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