Montag, 8. August 2022
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ADAC Opel Rallye Cup
20.07.2022

Das ADAC Opel Rally Junior Team sinnt in Rom auf Revanche

Der Ehrgeiz im ADAC Opel Rally Junior Team vor dem vierten Saisonlauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft (JERC) könnte größer nicht sein. Umso mehr, als der Rückschlag mit Platz 10 nach dem Überschlag beim letzten Kräftemessen in Lettland Opel-Junior Laurent Pellier (27, Bonneville) und seine Beifahrerin Marine Pelamourgues (24, Sébazac-Concourès) nur noch mehr anspornt, die Verhältnisse in der europäischen Rallye-Nachwuchselite wieder geradezurücken.

Zumal der zweimalige Saisonsieger Pellier in der JERC-Tabelle mit lediglich fünf Punkten Rückstand in unmittelbarer Schlagdistanz zum Spanier Oscar Palomo im Peugeot 208 Rally4 auf dem zweiten Gesamtrang liegt, die Chancen auf den ingesamt fünften EM-Titelgewinn nach den unmittelbar aufeinanderfolgenden Triumphen zwischen 2015 und 2018 für das ADAC Opel Rally Junior Team genau zur Saisonhalbzeit also noch voll intakt sind.

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„Der Unfall in Lettland war ärgerlich, bringt uns aber nicht aus dem Konzept“, sagt der letztjährige Champion des ADAC Opel e-Rally Cup. „Wer den Rallyesport kennt, der weiß, dass so etwas passieren kann. Wir haben den Unfallhergang analysiert und werden daraus lernen. Doch schon am Tag darauf haben wir einmal mehr gezeigt, dass wir mit dem Opel Corsa Rally4 sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter voll konkurrenzfähig sind. Und das Team rund um Manfred Stohl hat seine Extraklasse nicht zuletzt durch den Kraftakt in Lettland bewiesen. Wir sind zuversichtlich für die Rally di Roma Capitale und freuen uns riesig auf dieses Asphalt-Spektakel. Es wird wieder hart, aber so soll das ja auch sein.“

Die Rally di Roma Capitale verbindet in einzigartiger Weise modernen Automobilsport und historisches Flair. Der Showstart am Freitag (22.7.) geht ab 19 Uhr vor der Engelsburg über die Bühne, der folgende Korso der Rallye-Boliden führt unter anderem am Kolosseum vorbei. Die knackig-kurze Super Special Stage „Colosseo ACI Roma“ bildet ab 20.08 Uhr einen spektakulären Aufgalopp für die Zuschauer, bevor der Rallyetross ins rund 60 Kilometer südöstlich der italienischen Hauptstadt gelegene Fiuggi verlegt, wo am Samstag und Sonntag jeweils sechs beinharte Wertungsprüfungen auf die Teams warten. Das Ziel in Fiuggi ist nach insgesamt 187,14 WP-Kilometern am Sonntag gegen 17 Uhr erreicht.
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