Samstag, 8. Mai 2021
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VLN
20.04.2021

Klassensieg und Podium für Bonk Motorsport

Beim zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), Nimex DMV 4h-Rennen, kamen beide von Bonk Motorsport gemeldeten Autos ins Ziel. Der unter der Bewerbung von Hofor Racing by Bonk Motorsport fahrende BMW M240i Racing Cup gewann die Klasse und der neue Seat Cupra kam auf Klassenrang drei ins Ziel.

Teamchef Michael Bonk: „Das Ergebnis ist positiv. Der Seat hat bei seinem ersten Einsatz überzeugt, das Auto ist schnell und konkurrenzfähig. Der BMW ist ja ein alter Bekannter. Leider war die Klasse nur dünn besetzt. Aber die Hauptsache war, dass die Piloten Fahrpraxis auf der Nordschleife sammeln sollten.“

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Die Witterungsverhältnisse in der Eifel waren diesmal gut. Es war zwar kühl, aber es blieb den gesamten Tag trocken und zweitweise schien sogar die Sonne. Gut 140 Teams nahmen das morgendliche Zeittraining auf. Am Ende stand der BMW M240i von Michael Schrey, Gabriele Piana und Michael Fischer mit einer Rundenzeit von 9.11,270 Minuten auf der besten Startposition der Klasse. Der Seat Cupra TCR von Herrmann Bock und Max Partl fuhr auf Startplatz drei in der TCR-AM-Klasse.

Der BMW fuhr ein einsames Rennen. Das Trio ging sofort in Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Neben dem Klassensieg belegte der BMW Platz 51 im Gesamtklassement. Schrey: „Wir haben ein paar Runden Praxis auf der Nordschleife gesammelt. Aber ohne direkte Konkurrenten fehlt ein wenig der Spaß. Zudem ist der Umstieg vom GT4-BMW auf den Cup-BMW riesengroß.“ Der Seat kämpfte lange mit um den Klassensieg. Doch in der 15. Runde hatte das Team Pech. Durch eine von einem GT3-Fahrzeug ausgelöste Kollision musste die Bonk-Mannschaft mit einer defekten Antriebswelle zu Reparatur an die Box. Anschließend nahm der Seat zu Testzwecken das Rennen noch einmal auf, durch den großen Zeitverlust war aber nicht mehr als Platz drei möglich.

Teamchef Bonk: „Das Rennen von dem Seat war ein Lichtblick. Das Duo war auf Anhieb schnell unterwegs. Eine bessere Platzierung wäre heute sicherlich möglich gewesen. Der Einsatz des BMW macht ohne Konkurrenz keinen Sinn. Mal sehen, wie sich die Situation bis zum nächsten Rennen entwickelt.“