Freitag, 30. Oktober 2020
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27.09.2020

Max Kruse Racing feiert in der NES 500 am Sachsenring erneut Klassensieg

Max Kruse Racing feierte beim zweiten Lauf der DMV National Endurance Series 500 am Sachsenring erneut den Klassensieg: Marius Rauer und Nick Hancke gewannen mit #13 die Klasse NES 8 – in der Gesamtwertung belegten sie bei ihrem Debüt für Max Kruse Racing einen fantastischen zweiten Platz. Aufgrund von starkem Regen gab es zahlreiche Safety-Car-Phasen; am Ende musste das Rennen sogar etwa 20 Minuten vor dem eigentlichen Ende abgebrochen werden. Die #10 fiel kurz vor dem Abbruch – auf P2 in der Klasse – mit einem technischen Schaden aus und wurde im Anschluss von der Rennleitung auf Position 4 gewertet.

Zum ersten Mal startete Max Kruse Racing in dieser Saison bei der NES 500 mit zwei VW Golf GTI TCR: Die beiden deutschen Nachwuchstalente Marius Rauer und Nick Hancke gaben am Sachsenring ihr Debüt für Max Kruse Racing, nachdem sie zuvor bei Testfahrten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatten. Auch im Rennen bewiesen sie ihre Qualität und fuhren direkt den Klassensieg und einen großartigen zweiten Platz in der Gesamtwertung ein. Marek Schaller und Benny Leuchter fuhren auf den vierten Platz. 

Max Kruse Racing setzt Siegesserie fort

Qualifying und Rennen standen unter komplett unterschiedlichen Vorzeichen für die beiden Fahrerpaarungen: Während Marius Rauer und Nick Hancke vom vielen Verkehr auf der Strecke im Qualifying aufgehalten worden waren und am Ende von Platz 7 ins Rennen gingen, lief es beim zweiten Lauf der NES 500 in dieser Saison deutlich besser für die beiden Talente: Sie konnten nach einem anstrengenden und von Safety-Car-Phasen geprägten Rennen den Klassensieg feiern. Dagegen waren ihre Teamkollegen mit der #10 von der Pole Position gestartet. Im Rennen hatte das Fahrerduo leider viel Pech, unter anderem einen technischen Defekt, und fiel dadurch nach hinten. Dass im Rennen mehr drin gewesen wäre, zeigt die Tatsache, dass die schnellst Rennrunde in der Klasse gefahren wurde.
 
Nach dem Sieg am Lausitzring beim ersten Rennen der NES 500 in diesem Jahr, konnte Max Kruse Racing nun also nachlegen. Mitte Oktober geht es für das Team weiter: Auf dem Nürburgring findet der dritte Lauf der NES 500 statt. Das Team möchte hier an die guten Ergebnisse der Saison anknüpfen und erneut viele Punkte für die Gesamtwertung einfahren.

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Benny Leuchter: „Klasse Teamauftritt bei der NES 500 am Sachsenring mit einem zweiten Fahrzeug. Platz 1 im Qualifying mit einer super Rundenzeit. Im Rennen hatten wir mit der #10 leider verdammt viel Pech! Es gibt so Renntage, da spielt leider alles gegen einen. Nichtsdestotrotz freu ich mich fürs Team: Mit dem ersten Platz in der Klasse NES 8 bleibt unsere Siegesserie bestehen. Glückwunsch an Nick und Marius. Marek und ich schlagen am Nürburgring zurück, wir sind bis in die Haarspitzen motiviert.“

Marek Schaller: „Nachdem wir in beiden freien Trainings gut unterwegs waren, konnten wir das im Qualifying mit P1 bestätigen. Dann hat uns im Rennen leider ein wenig das Pech verfolgt. Dadurch sind wir nach hinten gefallen. Ich freu mich auf den Nürburgring. Und natürlich Glückwunsch an das Schwesterauto.“

Marius Rauer: „Ich bin mega happy über das Ergebnis. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Nick und ich den Klassensieg holen. Zweiter in der Gesamtwertung – ich hatte eigentlich gehofft, dass wir auf dem ersten Platz bleiben, aber es hat leider nicht gereicht. Aber ich bin trotzdem über alles glücklich. Nach dem Samstagstraining im Regen wusste ich schon, dass wir die Pace haben für den Sieg, wenn es am Sonntag nass wird. Das Wetter hat uns in die Karten gespielt. Nick hat auch einen klasse Job gemacht. Ich freue mich für das Team, ein Klassensieg ist immer gut. Ich freu mich auf den Nürburgring.“
 
Nick Hancke: „Angesichts der miserablen Wetterbedingungen konnte ich mir erstmal nicht vorstellen, wie gut ich mit dem Auto klar kommen würde. Am Ende meines Stints habe ich das Auto jedoch auf P1 übergeben und war sehr zufrieden mit meiner Leistung, aber natürlich auch mit der von Marius. Letzten Endes würde ich sagen, dass ich mich im Golf wohl fühle und mit Marius und mir eine schnelle und tolle Fahrerpaarung zustande gekommen ist. Ein Gesamtsieg an diesem Tag hätte mich natürlich noch mehr gefreut, aber das ist nun mal Racing.“