Mittwoch, 12. August 2020
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RCN
01.07.2020

Saisonauftakt der Rundstrecken-Challenge Nürburgring

Die Covid-19-Pandemie hat Deutschland lange fest im Griff gehalten. Langsam verbessert sich die Situation und Beschränkungen wurden gelockert. So ist jetzt auch, nach der Genehmigung durch die Kreisverwaltung Ahrweiler, Motorsport auf dem Nürburgring wieder möglich. Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring beginnt die Saison 2020 mit dem Lauf „Um die Westfalen-Trophy“ am Samstag, 4. Juli.

Die Veranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife, ausgerichtet von MSC Bork e.V. im ADAC, weist in Corona-Zeiten einige Besonderheiten auf. Zuschauer im Fahrerlager und rund um die Strecke sind nicht zugelassen. Für alle Teilnehmer und Offizielle gelten die strengen Hygienevorschriften: In allen Bereichen sind die allgemeinen Regeln zum „Social Distancing“ zu beachten und die entsprechenden Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern einzuhalten.

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In allen Räumen sowie bei Unterschreitung des Mindestabstandes ist das Tragen von Mund-Nasenschutz erforderlich. Alle Wege und Bereiche sind so gestaltet, dass die Mindestabstände garantiert sind. Stark frequentierte Bereiche werden vom Streckenbetreiber mit Desinfektionsmöglichkeiten ausgestattet.

Organisationspersonal, das direkten Kontakt zu Teilnehmern hat, schützt sich zusätzlich zum Mund-Nasenschutz durch das Tragen von Einmalhandschuhen und achtet auf die Abstandsregeln. Im Bereich der Administration werden die Bearbeitungstheken mit einer Spuck-Schutzscheibe versehen. Der Zutritt zu den Räumen der Organisation ist neu geregelt, und darf nur unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgen. Die Veranstaltung wird in zwei Läufen durchgeführt.

Lauf 1 (Roter Punkt/Gelber Punkt): Hier fahren die Autos der Klassen: Cup 3 Porsche Cayman GT4, Cup 2 BMW M 240 I, V 6, Cup 1 Opel Astra OPC, V5, VT 3, V4, F4, F3, VT2, F2, V3, F5, V2, VT1, V1, F1; RCN Light 29 + 30.

Lauf 2 (Blauer Punkt): Hier fahren die Autos der Klassen: RS 7, RS 8, RS 3A, RS 6, RS 8A, RS 4A, H 6, H 7, RS 2A, H 5, H 4, H 3, RS 3, RS 5, RS 3DA, RS 4, RS 2, RS 2DA, RS 12ATG, H 2, RS 1, RS 1DA, H 1. Die Distanz wurde um zwei Sprintrunden auf 13 Umläufe verkürzt.

Knapp 130 Teilnehmer gaben für die Saisonpremiere ihre Nennung ab. RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger: „In der aktuellen Situation ist diese Starterzahl in Ordnung, darauf können wir aufbauen. Aber zunächst einmal müssen wir unser Saisondebüt ordentlich über die Bühne bekommen.“

Bei der ersten Veranstaltung der familiären GT- und Tourenwagen- Breitensportserie gibt es einige Kandidaten auf den Gesamtsieg. Zum Favoritenkreis gehören u.a. Winfried Assmann (Golssen, Porsche 991 GT3 Cup), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Florian Pröbstl (Hohenpeißenberg, BMW M3), Markus Sattler (Lorch, AMG Mercedes GT4) und Volker Wawer/Achim Wawer (beide Karlsruhe/Porsche Cayman). Titelverteidiger Kevin Totz (Brakel) startet mit einem BMW 325i wieder in der Klasse V4, als Partner hat er diesmal Carsten Meurer (Welcherath). Mit 21 Teilnehmern ist die Klasse wie im vergangenen Jahr die größte im Feld.