Sonntag, 20. September 2020
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
E-Sport
02.09.2020

Reale Rennfahrer und hochkarätige Sim-Racer kämpfen um den Titel

Zwei Rennen, 20 Teilnehmer und ein Ziel: den Titel im Porsche Esports Carrera Cup Deutschland gewinnen. Am kommenden Samstag (5. September) steigt das Finale der digitalen Meisterschaft. In den beiden Läufen treffen sechs Rennfahrer mit Erfahrung im realen Porsche 911 GT3 Cup auf 14 Sim-Racer. Die virtuelle Veranstaltung findet auf der Simulationsplattform „Raceroom“ statt. Der digitale, einheitlich 485 PS starke Porsche 911 GT3 Cup verspricht maximale Chancengleichheit und spannende Rennen. An den vier Qualifikations-Phasen nahmen zuvor rund 3.500 Online-Spieler teil.

„Bereits die Debütsaison des Porsche Esports Carrera Cup Deutschland vergangenes Jahr hat gezeigt, dass sich unser Konzept mit der Kombination aus Sim-Racern und realen Rennfahrern großer Beliebtheit erfreut. Insbesondere in der aktuellen Zeit gewinnt Sim-Racing an Bedeutung und ist eine tolle Ergänzung zu physischen Motorsport-Events. Wir sind sehr gespannt, wer sich im Finale durchsetzt“, sagt Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Anzeige
Sim-Racer und Carrera-Cup-Fahrer sicherten sich unabhängig voneinander ihre Startplätze. Die deutschen E-Sportler Moritz Löhner, Leon Rüdinger, Alexander Dorniedem, Florian Hasse, Marko Pejic, Thorsten Ulrich, Lucas Müller, Max Duhr sowie Néstor García (Spanien), Jakub Brzezinski, Nikodem Wisniewski (beide Polen) und die drei Italiener Gianmarco Fiduci, Carlo Luciano Bedin und Simone Prete gehen beim Finale an den Start. Viermal konnten Online-Spieler zuvor in Qualifikations-Phasen ihr Talent unter Beweis stellen und sich einen Platz für zwei Halbfinal-Rennen erkämpfen. Die beiden Läufe entschied Moritz Löhner für sich.

Auch die realen Rennfahrer lösten ihr Ticket in vier Qualifikations-Zeiträumen. Das Line-up für das Final-Event komplettiert das deutsche Quintett Lukas Ertl, Michael Essmann, Julian Hanses, Laurin Heinrich und Donar Munding sowie der Österreicher Luca Rettenbacher. Alle sechs Piloten gehörten vergangene oder diese Saison zum Starterfeld des Porsche Carrera Cup Deutschland oder des Porsche Sports Cup Deutschland.

Neben den beiden halbstündigen Rennen stehen beim Finale ein freies Training (35 Minuten), ein Qualifying (15 Minuten) sowie je zwei Warm-ups über fünf Minuten vor den Läufen auf dem Programm. Die Fahrer kämpfen um ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro. Fans können das Event live auf dem YouTube-Kanal (https://youtu.be/cOQ3BYxJLoQ) des Porsche Carrera Cup Deutschland verfolgen. Die Rennstrecke für das Finale wird 24 Stunden vor der Veranstaltung bekanntgegeben.