Sonntag, 29. November 2020
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Drexler-Automotive Formel Cup
26.10.2020

Erste Saisonsiege für Brajnik und Kacovsky

Beim 5. Lauf zum Drexler Formel Cup auf dem Hungaroring gab es neue Sieger auf dem Podest. Sandro Zeller (Jo Zeller Racing) stand bereits vor dem Rennwochenende als neuer Champion fest und war in Ungarn, wie weitere Piloten aus der Schweiz und Italien nicht am Start. Das durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen sehr überschaubare Feld bestimmte in beiden Qualifyings Paolo Brajnik mit seinem Dallara F317 mit ca. 30 „Mehr-PS“ so wie es das FIA Zone Reglement möglich macht.

Brajnik mag den 4.381 Km langen Formel-1-Kurs. Im Vorjahr stand er in allen drei Rennen auf dem Podest, konnte sogar den 1. Lauf gewinnen. Diesen Erfolg hat er dieses Jahr im 1. Rennen am Samstag wiederholen können und siegte vor Oliver Michl (F-Racing) und Daniel Tapinos (Franz Wöss Racing)mit seinem Dallara F308-311 Mugen. Kurz vor dem Start entzündete sich am Dallara von Matej Kacovsky (HKC Racing) ein Teil vom Seitenkasten, was den Tschechen zur vorzeitigen Aufgabe zwang.

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Bei nassen Bedingungen und einer teilweise sehr rutschigen Strecke ging am Sonntag der zweite Lauf über die Bühne. Zunächst drehte sich Paolo Brajnik und schied vorzeitig aus, weil der Motor seinen Dienst versagte. Daraufhin setzte sich Matej Kacovsky im Dallara F308 aus der ersten Startreihe in Führung und hielt diese bis ins Ziel. Der Tscheche kontrollierte das Feld während der 11-Runden-Distanz und fuhr mit 26,318 Sekunden einen komfortablen Vorsprung heraus. Hinter ihm wurde Daniel Tapinos Zweiter. Der Grieche kletterte 2020 erstmals aufs Podest und konnte Oliver Michl auf die dritte Position verdrängen. Formel 3-Rückkehrer Antonin SUS (Franz Wöss Racing) kam auf Anhieb gut zurecht und konnte sich zweimal über Rang vier freuen.

In der Formel 3-Trophy-Wertung holte Prof. Dr. Ralph Pütz (Franz Wöss Racing) die notwendigen Punkte zum Gesamtsieg. Benjamin Berta (F-Racing) ließ in der Formel 4 nichts anbrennen und holte beim Heimspiel einen Doppelsieg. Patrick Schober ( Procar Motorsport) verpasste seine Chance, an dem Ungarn näher heranzurücken.

In der Formel Renault setzte sich Dr. Norbert Groer mit zwei Podesträngen gut in Szene und konnte seinen Vorsprung in der Tabelle ausbauen. Lokalmatador Oliver Michl holte zwar die volle Punktzahl, doch er liegt nach wie vor hinter Dr. Norbert Groer.