Mittwoch, 28. Oktober 2020
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DKM
30.09.2020

Fehltritt für den Berliner David Trefilov in der DKM

Nach einem erfolgreichen Auftritt des Berliners David Trefilov eine Woche zuvor im sächsischen Mülsen, wollte der KZ2 Pilot vom SRP Racing Team auch am vergangenen Wochenende (24. bis 27. September) im bayerischen Wackersdorf glänzen. Diesmal stand die Deutsche Kart Meisterschaft auf seiner Agenda.

Es schien, als hätte der Youngster ein Abkommen mit der Zahl sieben geschlossen. In den freien Trainings, als auch im Zeittraining kam der Berliner über einen siebten Platz nicht hinaus. „Regen und Kälte sind nichts für mich. Ich hatte große Probleme das passende Setup für diese Wetterbedingungen zu finden. Egal welche Änderung ich mit meinem Mechaniker vorgenommen habe, es sollte einfach nicht besser werden“, so der 17-Jährige. In den beiden Vorläufen lieferte Trefilov am Samstag eine kämpferische Vorstellung ab. So, als wolle er sich mit Platz sieben nicht zufriedengeben. Nach einigen Zweikämpfen stellte er sein Maranello Chassis auf den Plätzen fünf und sieben ab. Damit verbesserte er seine Startposition für die beiden Final-Läufe am Sonntag auf den sechsten Platz. 

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Der Sonntag zeigte sich im oberpfälzischen Landkreis von seiner versöhnlichen Seite. Nachdem die Teilnehmer am Samstag noch acht bis zehn Grad Außentemperatur und Dauerregen über sich ergehen lassen mussten, begann der Sonntag zwar bewölkt, jedoch trocken. „Wir haben das ganze Wochenende das Chassis auf Regen eingestellt. Sonntagmorgen mussten wir uns dann für eine neue Variante entscheiden. Eine Variante, ich sag es mal so, mit der wir total daneben lagen. Ich bekam das Chassis einfach nicht zum Arbeiten. Zusätzlich stellte sich dann heraus, dass wir mit unserem Luftdruck ein klein wenig daneben lagen“, erklärt der Youngster.

Nachdem der bayerische Wettergott den Teilnehmer am Sonntag bis zu 15 Grad bescherte, konnte David Trefilov nur im ersten Finale mit Platz vier für Schadensbegrenzung sorgen. Platz acht im zweiten Finale war dann alles andere als nach seinem Geschmack. „Es war ein Wochenende zum Abhaken. Nichts hat wirklich gut geklappt. Das muss ich beim nächsten Mal unbedingt besser machen. So sieht mein Ziel definitiv nicht aus.“ 

Viel Zeit zum Analysieren bleibt dem 17-jährigen Berliner jedoch nicht. Bereits am kommenden Wochenende (1. bis 4. Oktober) reist er ins italienische Lonato zur Weltmeisterschaft der Schaltkartfahrer.