Freitag, 25. September 2020
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12h Bathurst
05.02.2020

Heftiger Unfall für Kirchhöfer beim Saisonstart am Mount Panorama

Beim Auftakt der Intercontinental-GT-Challenge hat eine Serie von schweren Unfällen bereits vor dem Start für eine Dezimierung des Teilnehmerfeldes der 12 Stunden von Bathurst 2020 gesorgt. Auch R-Motorsport Fahrer Marvin Kirchhöfer zählte mit seinem Aston Martin Vantage GT3 zu den Pechvögeln und musste mit einen herben Rückschlag in die Saison starten.

Den Saisonstart am vergangenen Wochenende in Australien hat sich R-Motorsport Fahrer Marvin Kirchhöfer nach dem letztjährigen Erfolg sicherlich anders vorgestellt. Der gebürtige Leipziger verunfallte im zweiten Qualifying, bei dem sein Aston Martin Vantage GT3 so stark beschädigt wurde, dass eine Teilnahme am Rennsonntag ausgeschlossen war.

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Der 25-Jährige, der sich an diesem Wochenende erstmals mit Luca Ghiotto (Vincenza, IT) und Olli Caldwell (Hampshire, GB) einen Aston Martin Vantage GT3 von R-Motorsport teilte, versuchte am Samstag alles aus seinem Aston Martin Vantage GT3 herauszuholen und war auf einem guten Weg, sich für das begehrte Pole Shootout zu qualifizieren. 

Im ersten Qualifying des Tages erreichte Kirchhöfer auf dem 6,213 KM langen Kurs am Mount Panorama noch die sechstschnellste Rundenzeit, ehe sich im weiteren Verlauf des Samstages die Bedingungen änderten. Bei rund 35 Grad Celsius Lufttemperatur ereigneten sich über den Tag verteilt eine Reihe von Unfällen, die immer wieder für Unterbrechungen sorgten. 

Kirchhöfer, der mit nur wenigen gefahrenen Runden zuvor ins zweite Qualifying ging, versuchte die Rundenzeit aus dem ersten Durchgang zu verbessern. Doch nur wenige Minuten vor dem Ende des Qualifyings dann die Schrecksekunde. Im Bereich „The Grate“ verlor Kirchhöfer die Kontrolle über den Vantage und berührte leicht die Streckenbegrenzung. In Folge dessen konnte er den Wagen nicht mehr kontrollieren und schlug heftig rückwärts in die Betonmauer ein. Sein Fahrzeug stellte sich auf und überschlug sich. 

Zwar blieb Kirchhöfer unverletzt, eine Teilnahme am Rennsonntag war für ihn und seine beiden Teamkollegen, Luca Ghiotto und Olli Caldwell aufgrund des Schadens jedoch ausgeschlossen.

„Ich habe die Mauer touchiert und ich vermute, dass dabei die hintere rechte Aufhängung beschädigt wurde und ich dadurch das ausbrechende Auto nicht mehr abfangen und den Unfall nicht mehr verhindern konnte. Mir geht es gesundheitlich gut, aber mir tut es für unser hart arbeitendes Team leid, dass wir mit der #62 nicht am Start sein konnten.“ sagt Kirchhöfer.