Mittwoch, 23. Oktober 2019
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VLN
29.09.2019

Manheller Racing feiert weiteren Klassensieg

Das Team Manheller Racing im MSC Adenau e.V. hat beim siebten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring am vergangenen Samstag den dritten Klassensieg 2019 in der Gruppe VT2 gefeiert. Am Steuer des Siegreichen BMW 328i wechselte sich auch diesmal das Spitzenduo Marcel Manheller und Carsten Knechtes ab. Das zweite eingesetzte Fahrzeug, der WWS-BMW 330i, pilotiert von Kurt Strube, Martin Owen und Jens Noeske, erreichte den sechsten Rang der Klasse. Teamchef Stefan Manheller: „Auch dieser VLN-Lauf geizte nicht mit Wetterkapriolen, aber wir haben dank einer passenden Strategie ein tolles Ergebnis erreicht. Ich bin stolz auf Mannschaft und Fahrer.“

Der Tag begann für das Team mit einem verregneten Training, in dem die Fahrer sich zunächst auf die Autos einstellen konnten. Mit den Plätzen zwei und sieben qualifizierten sich die Autos im vorderen Bereich der Klasse. Auch der Rennstart erfolgte bei nassen Bedingungen, doch schon nach wenigen Runden trocknete die Strecke ab. Beide Startfahrer, Carsten Knechtges und Martion Owen, nutzten die Gelegenheit, um Plätze gut zu machen. Über die meiste Zeit lagen die beiden Manheller-BMWs auf den Plätzen eins uns sechs. Einen über einminütigen Vorsprung erarbeitete sich das Team mit einer guten Boxenstrategie, die Manheller-BMWs wechselten genau zum richtigen Zeitpunkt auf profillose Slick-Rennreifen und enteilten dem Wettbewerb in Folge. Die größte Herausforderung bestand am Ende nur darin, die Fahrzeuge bei immer wieder einsetzendem Regen heil ins Ziel zu bekommen. „Bei den Wetterbedingungen hilft noch nicht einmal das Stabilitätsprogramm ESP weiter, ich habe selten so gekämpft und hatte einen Heidenspaß“, sagte Martin Owen im Ziel.

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Bei der vorherigen VLN konnte das Team bereits einen Klassensieg verbuchen. Getreu dem Motto „Aller guten Dringe sind drei“ visiert Manheller Racing nun den Hattrick an. Zudem ist geplant, bei einem der nächsten Läufe den bekannten SP6-BMW M3 wieder auf die Strecke zu schicken. „Da müssen wir aber noch nach Sponsoren und Fahrern suchen“, so Teamchef Manheller.