Freitag, 6. Dezember 2019
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Tourenwagen Allgemein
13.08.2019

Wolfgang Kaufmann holt Podium in der Cup & Tourenwagen Trophy

Mit dem rund sieben Kilometer langen Kurs in den belgischen Ardennen von Spa-Francorchamps stand eine anspruchsvolle und schnelle Rennstrecke für den Westerwälder Profi auf dem Programm. Rennen fünf der Cup & Tourenwagen Trophy war die Aufgabe, das bekannte BMW Z4 M Coupe das Einsatzgerät. „Mit der langen Geraden nach Le Combe hoch sowie dem schnellen Abschnitt Blanchimont liegt die Strecke unserem BMW eigentlich nicht“, wagte Kaufmann eine erste Prognose. „Dafür fehlt uns einfach der Topspeed. Aber fahrerisch kann man hier glänzten“, grinste der „Piranha“.

Im Zeittraining setzte das Team um Willi Pfeiffer nur auf gebrauchte Reifen und arbeitete lieber an einer guten Rennabstimmung für das Sechszylinder Coupe. Rang Acht im Gesamt und Platz Vier in der Klasse daher auch zunächst das Ergebnis für die Startaufstellung zum Sprintrennen. Für die 12-Runden Hatz um die Ardennen Achterbahn kamen dann brandneue Rennreifen auf den Z4 und Kaufmann durfte richtig angasen. „Der Start lief perfekt und ich konnte schon den einige Plätze gut machen“, so Kaufmann. „Die für 2019 neue Getriebeabstufung hat da sehr geholfen, die Ganganschlüssen passten perfekt und ich kam gut vom Start weg.“ Mit ordentlich Schwung liefen auch die Schlüsselstellen Eau Rouge und Radillion gut, so dass Kaufmann trotz vergleichsweise wenig Leistung seinen Platz in den Top-Fünf verteidigen konnte.

Anzeige
Über die Distanz legte sich der Molsberger die noch vor ihm fahrenden Konkurrenten zurecht und suchte sich Angriffspunkte heraus. „Auch da hat mir eine technische Verbesserung geholfen, wir fahren dieses Jahr eine größere Bremse als 2018. Damit kann man sehr schöne späte Bremspunkte legen und sich in eine gute Position zum Überholen bringen.“ Diese Taktik brachte Wolfgang Kaufman bis auf den dritten Platz nach vorne, was vorher niemand auch nur zu träumen gewagt hatte. Lediglich zwei bärenstarke Tourenwagen aus der Tourenwagen-Weltmeisterschaft waren nicht mehr zu bezwingen. „Das war ein ganz starkes Rennen mit einem Top-Ergebnis für uns“, freute sich Kaufmann auf dem Podest. „Jetzt gehen wir natürlich doppelt motiviert zum nächsten Rennen nach Zolder.“

Auch die nächste Runde zur Cup & Tourewnagen Trophy findet in Belgien statt, dann auf de engen und winkeligen Kurs in Zolder. „Dort sahen wir 2018 schon gut aus, ich hoffe wir können dieses Mal um den Sieg kämpfen.“

Wolfgang Kaufmann bleibt den Rennstrecken im Benelux Raum treu, denn mit dem Historic Grand Prix im niederländischen Zandvoort steht der nächste Lauf zur Historic Formel 2 auf dem Programm.