Sonntag, 22. September 2019
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23.05.2019

Kein leichtes Spiel für A.V.P. Motorsport in DMV BMW Challenge

Nach dem durchaus gelungenen Saisonauftakt auf dem Hockenheimring lief es für das Team von A.V.P. Motorsport beim zweiten Lauf der DMV BMW Challenge nicht ganz so optimal. Nach Rang drei im ersten Rennen lag Sepp Römer auf Siegkurs, als ihm ein Reifenpatzer zum Verhängnis wurde.

Etwas ratlos blickte Teamchef Hannes Karl nach dem zweiten Rennen auf den lädierten E36. „Wahrscheinlich hatten wir einen schleichenden Plattfuß. Als Folge der Reifenschaden. Dadurch hatte Sepp Römer einen halben Dreher. Der hinter ihm fahrende Teilnehmer konnte leider nicht mehr ausweichen und erwischte ihn. Es war einfach ein unglücklicher Rennunfall.“ Im Großen und Ganzen ein reparabler Schaden. Wichtiger sei, dass den Fahrern nichts passiert ist. Dabei lief es zu diesem Zeitpunkt für Sepp Römer eigentlich ganz gut.

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Der E36-Pilot hatte sich gerade an Klassenkonkurrent Timo Raff vorbei gearbeitet. Das wäre der wichtige Klassensieg gewesen. Doch ausgerechnet in der letzten Runde passierte es. „In den letzten drei Runden ließ sich das Auto nur schwer fahren und stand immer quer. In der letzten Runde in der vorletzten Kurve hat das Auto übersteuert und untersteuert, wodurch ich mich drehte. Ich blieb auf der Strecke stehen und der nachfolgende Fahrer krachte mir hinten links mit ziemlicher Wucht auf das Rad. Ich stand zu dem Zeitpunkt kurz vor dem Klassensieg“, so ein enttäuschter Sepp Römer. Immerhin hieß es am Ende noch Klassenrang zwei.

Zumal es im Zeittraining und im ersten Rennen noch nicht wirklich rund lief. Römer musste sich diesmal hinten anstellen. Gegen die starke Konkurrenz musste sich der A.V.P.-Motorsport Pilot mit der dritten Position begnügen. „Das war für mich nicht so erfolgreich. Ich weiß nicht, woran das lag und wie wir schneller werden können. Ich habe alles probiert, bin verschiedene Linien gefahren und kam andauernd quer, weil ich zu schnell war. Ich kam an die beiden nicht ran“, gab Römer nach dem ersten Rennen zu Protokoll.

 Der erfahrene Teamchef Hannes Karl fand zumindest für den zweiten Durchgang den Schlüssel zum Erfolg, wenn auch dieser nicht geerntet werden konnte. „Am Anfang war unsere Performance ein bisschen schlecht. Aber im Laufe des Wochenendes haben wir das gesteigert. Mit dem Pech der Konkurrenten konnten wir im zweiten Rennen bis zur letzten Runde das Rennen sogar anführen“, so Karl.

Um den BMW wieder fit zu machen, bleibt nun rund ein Monat Zeit. Der nächste Lauf der DMV BMW Challenge findet vom 14. bis 16. Juni im niederländischen Assen statt.