Dienstag, 17. September 2019
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SAKC
22.05.2019

Neue Sieger bei SAKC-Spektakel in Liedolsheim

Die Arena of Speed in Liedolsheim war am vergangenen Wochenende Austragungsort der zweiten Veranstaltung des Süddeutschen ADAC Kart Cup. 87 Fahrerinnen und Fahrer versammelten sich dazu an der anspruchsvollen Strecke in Baden-Württemberg. Bei bestem Wetter ging es dabei auf dem 1.060 Meter langen Kurs heiß her. Am Ende strahlten setzte sich alte und neue Sieger durch.
 
Knapp einen Monat Erholungspause hatten die Pilotinnen und Piloten des Süddeutschen ADAC Kart Cup nach dem Saisonauftakt im bayerischen Ampfing. Vom 18. bis 19. Mai ging es nun zu den Wertungsläufen vier und fünf auf die geschichtsträchtige Rennstrecke nach Liedolsheim. Bei bestem Wetter und frühsommerlichen Temperaturen nutzten die Akteure dort die Chance sich bestmöglich zu präsentieren und lieferten sich heiße Fights auf der Strecke.

Bambini light: Leon Karl on top

Die Eröffnungsrennen lieferten sich wie gewohnt die Youngster bei den Bambini light. Fünf junge Nachwuchsfahrer gingen dabei auf die Reise. Leon Karl (Ebert Motorsport) sicherte sich schon im Zeittraining den Platz an der Sonne und ließ fortan nicht nach. Im ersten Rennen duellierte sich der CRG-Pilot mit Louis Sprandel (RS Motorsport) um die Führungsposition und behielt am Ende die Oberhand. Auch im zweiten Durchlauf ging anschließend kein Weg an Karl vorbei. Gekonnt manövrierte der Ebert Motorsport-Schützling sein Kart als Erster in das Ziel und gewann so vor Sprandel, der sich im Foto-Finish vor Jonas Rosenecker (Kart Service Walter) als Zweiter durchsetzte. Rang vier und fünf gingen an die schnelle Lady Sarah Rößener (RL-Competition) und Nico Link (RS Motorsport).
 
Tageswertung Bambini light
1. Leon Karl (50 Punkte)
2. Louis Sprandel (40 Punkte)
3. Jonas Rosenecker (32 Punkte)
4. Sarah Rößener (26 Punkte)
5. Nico Link (22 Punkte)

Bambini: Doppelsieg für Max Schlichenmeier

In der leistungsstärkeren Bambini-Kategorie gaben 13 ambitionierte Youngster Vollgas. Daniel Brozovic (TR Motorsport) erregte dabei im morgentlichen Zeittraining die meiste Aufmerksamkeit. Mit der Bestzeit gab der Youngster am Start des ersten Rennens das Tempo vor, musste dort allerdings zurückstecken. Nach Freigabe des Wertungslaufes nutzte Max Schlichenmeier (Ebert Motorsport) seine Chance und preschte an die Spitze. Bei der Zieleinfahrt folgte Tobias Feeser (RL-Competition) in Schlagdistanz, rangierte letztlich allerdings als Zweiter vor Phil Colin Strenge (Ebert Motorsport) auf Platz drei. Besonders spannend war im zweiten Rennen der Kampf um den Sieg. Schlichenmeier rangierte weiter auf Position eins, hatte allerdings mit deutlichem Druck seines Verfolgers Brozovic zu kämpfen, den er auch im entscheidenden Moment standhielt. Wie an einer Schnur gezogen folgte Strenge als Dritter und machte zusammen mit Julian Thaler und Feeser die Top-Fünf eines ereignisreichen Rennens komplett.
 
Tageswertung Bambini
1. Max Schlichenmeier (50 Punkte)
2. Daniel Brozovic (33 Punkte)
3. Phil Colin Strenge (32 Punkte)
4. Tobias Feeser (24 Punkte)
5. Julian Thaler (18 Punkte)

OK Junioren: Arthur Tohum nicht zu schlagen

Arthur Tohum setzte sich im Qualifying der OK Junioren mit einer Fabelzeit direkt an den obersten Platz in der Tabelle. Fast eine halbe Sekunde fuhr der Youngster schneller als Michael Grüning (DS Kartsport) auf Position zwei. Dieses Bild setzte sich auch in den Wertungsläufen fort. Tohum vergrößerte seinen Vorsprung im ersten Rennen kontinuierlich und gewann am Ende vor Grüning und Franz Baumheier (RS Motorsport). Ändern konnten Tohums Verfolger daran auch im zweiten Lauf nichts. Grüning auf Rang zwei verkürzte den Rückstand zum Führenden zwar, positionierte sich allerdings nicht in Schlagdistanz. Can Sener schob sich dahinter auf Platz drei vor und machte die Top-Fünf der jungen Wilden zusammen mit Elijah Saia und Baumheier auf Platz fünf komplett.
 
Tageswertung OK Junioren
1. Arthur Tohum (50 Punkte)
2. Michael Grüning (40 Punkte)
3. Can Sener (29 Punkte)
4. Franz Baumheier (27 Punkte)
5. Elijah Saia (24 Punkte)

X30 Junioren: Siege für Jung und Houf

Für Tizian Houf (RS Motorsport) startete das Wochenende bei den X30 Junioren ganz nach Plan. Von der Pole-Position aus ging der junge Rennfahrer in das erste Rennen, musste dort jedoch einen herben Rückschlag verkraften. Ein Ausfall warf Houf zurück und machte den Weg für Dominik Jung (Wilk Sport) frei. Der LS Kart-Fahrer nahm das Zepter in die Hand und siegte souverän vor Luca Link und Alina Hug. Polesetter Houf sorgte daraufhin im zweiten Durchgang für besonders viel Action auf dem 1.060 Meter langen Kurs. Vom Ende des Feldes setzte sich der RS Motorsport-Schützling perfekt in Szene, preschte an seinen Kontrahenten vorbei und siegte. Auch Auftaktsieger Dominik Jung konnte den Vormarsch seines Gegners nicht verhindern und kam nach 15 Runden als Zweiter vor Link in das Ziel. Alina Hug rundete dahinter die besten Fünf der Kategorie zusammen mit Svenja Dreher (Wilk Sport) ab.
 
Tageswertung X30 Junioren
1. Dominik Jung (45 Punkte)
2. Luca Link (36 Punkte)
3. Alina Hug (29 Punkte)
4. Tizian Houf (25 Punkte)
5. Svenja Dreher (24 Punkte)

X30 Senioren: Claudia Henning mit perfekter Vorstellung

Gabriel Streitmatter führte das 16-köpfige Klassement der X30 Senioren nach dem Zeittraining an. Doch schon im ersten Rennen folgte an der Spitze ein Wechsel. Claudia Henning unterstrich ihr ganzes Können und fuhr ungehalten davon. Mit respektablem Vorsprung siegte die Youngsterin vor Streitmatter und Leon Düker (LD-Motorsport) auf den Positionen zwei und drei. Einen nahtlosen Anschluss feierte Henning daraufhin im zweiten Rennen. Erneut ließ die schnelle Lady ihrer männlichen Konkurrenz keine Chance und zog davon. Ihren Doppelsieg feierte Henning vor Gabriel Streitmatter und Sam Bollacke (Team Hemkemeyer) auf Rang drei. Felix Wischlitzki (AK-Racing) manövrierte sein Kart dahinter auf die vierte Position und setzte sich nach 17 Runden Renndistanz vor Timo Kischkat (Dutt Motorsport) als Fünftplatzierter durch.
 
Tageswertung X30 Senioren
1. Claudia Henning (50 Punkte)
2. Gabriel Streitmatter (40 Punkte)
3. Felix Wischlitzki (26 Punkte)
4. Sam Bollacke (25 Punkte)
5. Lion Düker (24 Punkte)

KZ2: Michael Mrosek siegt

Michael Mrosek (AK-Racing) präsentierte sich schon zu Beginn des Zeittraining in seinem Element. Auf der Strecke in Liedolsheim zeigte er sich eins mit seinem Kart und setze die Pole-Zeit. Von dort aus fuhr der Routinier im ersten Rennen einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg ein und verwies Mario Lauer (CRG Deutschland) dabei deutlich auf den zweiten Rang vor Alessandro Perla (Formula K by Perla-Racing). Auch im zweiten Durchgang unterstrich Mrosek daraufhin sein Potential. Erneut zog der Racer seinen Verfolgern davon und siegte. Lauer bewies Konstanz und klassierte sich wieder auf dem zweiten Rang. Marius Preibisch schloss dahinter die Lücke zum direkten Verfolger und setze sich so am Ende noch vor Alessandro Perla, der vor Marco Wittmann auf Rang fünf das schnellste Quintett der KZ2-Kategorie vervollständigte.
 
Tageswertung KZ2
1. Michael Mrosek (50 Punkte)
2. Mario Lauer (40 Punkte)
3. Marius Preibisch (29 Punkte)
4. Alessandro Perla (29 Punkte)
5. Marco Wittmann (21 Punkte)

KZ2 Gentlemen: Sven Hayer mit Doppelsieg

Für die Gentlemen-Wertung der Schaltkarts galt Sven Hayer (Snake-Racing) schon nach dem Zettraining als großer Favorit. Von der Pole-Position aus wurde der Routinier im ersten Rennen seiner Favoritenrolle gerecht. Fehlerfrei fuhr Hayer seinen Verfolgern davon und ergatterte letztlich vor Erich Huber (Binder Racing) und Lars Walde den Sieg. Etwas mehr zu tun hatte Sven Hayer im zweiten Durchgang. Walde hielt als Zweiter Anschluss zum Führenden, schaffte aber nicht den finalen Angriff. Huber rangierte als Dritter mit Sicherheitsabstand dahinter und kam nach 17 Runden vor Patric Kühn (Solgat Motorsport) und Timo Clauss (Clauß Engineering) in das Ziel.
 
Tageswertung KZ2 Gentlemen
1. Sven Hayer (50 Punkte)
2. Lars Walde (36 Punkte)
3. Erich Huber (36 Punkte)
4. Patric Kühn (26 Punkte)
5. Timo Clauss (20 Punkte)
 
Für Abwechslung sorgten die zehn Teilnehmer der Klassik Kart-Wertung. Mit ihren historischen Gefährten gaben die Fahrer in der Arena of Speed Vollgas, woraus Burkard Bellhorn als Sieger hervorging.
 
Die nächste Station des Süddeutschen ADAC Kart Cup wartet am 08. und 09. Juni in Bopfingen. Auf der Breitwangbahn finden dann die Rennen sechs und sieben des Clubsport-Championats statt.