Freitag, 26. April 2019
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Rallye WM
28.03.2019

Knackers zweiter Auftritt auf der WM-Bühne

Die Rallye Korsika (29.-31.03.2019) läutet in diesem Jahr die zweite Runde der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft ein. Auf der viertgrößten Mittelmeerinsel wird Nico Knacker seine erste und einzige Rallye in 2019 auf Asphalt mit seinem Ford Fiesta R2 bestreiten.

Die „Tour de Corse“ steht für enge, kurvige aber auch sehr schnelle Asphaltstrecken. Insgesamt werden in diesem Jahr 14 Wertungsprüfungen mit rund 380 Kilometern auf Zeit über die komplette Insel absolviert. Der Dreh- und Angelpunkt bildet auch diesmal die Stadt Bastia. In der weiter westlich gelegenen Stadt Calvia werden am Sonntagnachmittag ab 15:00 Uhr die 96 gemeldeten Teams im Ziel der Rallye erwartet.

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Auch Nico Knacker geht im stark besetzten Teilnehmerfeld der JWRC an den Start der Rallye Korsika. Für den deutschen Youngster ist es der zweite Auftritt auf der WM-Bühne. „Die sechs Wochen Wartezeit seit der Rallye Schweden sind nun endlich vorbei und ich freue mich sehr auf den zweiten Lauf der JWRC“, erzählt Knacker im Vorfeld der Rallye. An seiner Seite wird es allerdings eine Veränderung geben. Krankheitsbedingt wird Knacker den zweiten Lauf nicht mit Stammbeifahrer Tobias Braun bestreiten können. Stattdessen wird kein geringerer als Michael Wenzel auf dem heißen Sitz Platz nehmen. Der 43-Jährige gilt als einer der erfahrensten Beifahrer in ganz Deutschland „Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich so kurzfristig Michael Wenzel als meinen Beifahrer gewinnen konnte. Schließlich erreichte mich die Nachricht, dass Tobias mit einer Grippe im Bett liegt, erst am Mittwochabend. Danach habe ich mich sofort nach einer Alternative umgeschaut, da schon am kommenden Sonntag für mich der Flieger ins französische Bastia geht“, erklärt der 21-jährige Siedenburger.

„Ich habe bei der Rallye Schweden gesehen, wie schwer es ist in der Junior-WM gegen unsere zwölf Mitstreiter zu bestehen. Michael und ich werden die erste und einzige Rallye in diesem Jahr auf Asphalt bestreiten. Ein Untergrund, den ich durch meine Rundstreckenerfahrung und meine Erfahrungen aus dem Rallyesport der letzten Jahre natürlich viel besser kenne. Unser Ziel wird es daher sein, einige Zeiten unter den Top-Fünf in unserer Kategorie zu fahren und sicher das Ziel zu erreichen. In Schweden konnten wir jeden Kilometer der Rallye bestreiten und wichtige Erfahrungen sammeln. Genau das wollen wir auch auf Korsika tun“, formuliert Knacker sein Ziel für das kommende Wochenende.

Auch Co-Pilot Michael Wenzel freut sich auf den Last-Minute-Start bei der Rallye Korsika „Das ist natürlich eine tolle Chance für mich noch einmal bei einem WM-Lauf teilzunehmen. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit Nico, auch wenn wir sicher erstmal eine kleine Eingewöhnungsphase benötigen“, so Michael Wenzel abschließend.