Dienstag, 25. Juni 2019
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Formel 1
21.05.2019

Motorsport trauert um Niki Lauda

Die Motorsport-Szene trauert um Niki Lauda, der am Montagabend im Alter von 70 Jahren verstorben ist. Der Österreicher dessen rote Kappe zum Markenzeichen wurde, hatte seit seinem historischen Unfall auf dem Nürburgring 1976 immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
 
Seine einzigartigen Erfolge als Rennfahrer und Unternehmer bleiben unvergessen, was auch die zahlreichen Reaktionen aus der Motorsport-Szene zeigen ...

 „Ich habe soviel von Dir gelernt. Deine Leidenschaft, dein Kampfgeist, nie zu aufzugeben, dein Glaube daran, dass man sich immer zweimal im Leben begegnet, und selbst deine Geduld mit uns Youngsters“, schreibt Nico Rosberg via Twitter.

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Der vierfache F1-Weltmeister und ehemalige Lauda-Teamkollege Alain Prost: „Als ich mich zum ersten Mal für den Motorsport interessierte, hatte ich zwei Vorbilder: Jackie Stewart und Niki. Und ich hatte die Chance, zwei Jahre mit ihm zu verbringen. Es waren die beiden schönsten und die beiden besten Saisons meiner Karriere. Es gibt Champions, Leute mit Erfolgen, aber hier verlieren wir einen Ehrenmann, der sich nie beschwert hat – über das Leben, sein Befinden, seinen Unfall. Und er hat immer nach vorn geschaut. Ich bin total erschüttert, ergriffen und sehr traurig nach diesem unglaublichen Schock.“

„Eine Legende hat uns verlassen”, schreibt Jenson Button und Fernando Alonso twittert: „Schockierende und traurige Nachricht, diesen Morgen. RIP Niki.“

„Der Motorsport hat seinen größten Kämpfer verloren", sagt Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Die Mercedes Familie hat einen ihrer besten Mentoren verloren. Und ich habe einen echten Freund verloren. Danke Niki!” 

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: „Niki wird immer eine der größten Legenden unseres Sports bleiben. Er verkörperte Heldentum, Menschlichkeit und Aufrichtigkeit auf und abseits der Strecke. Er hinterlässt eine tiefe Lücke in der Formel 1. Wir haben nicht nur einen Helden verloren, der das wohl eindrucksvollste Comeback aller Zeiten gegeben hat, sondern auch jemanden, der wertvolle Klarheit und Offenheit in die moderne Formel 1 gebracht hat. Wir werden ihn als Stimme der Vernunft sehr vermissen.“

RTL-Moderator Florian König. „Ich bin einfach nur dankbar für die 22 gemeinsamen Jahre vor der Kamera bei RTL. Dankbar, einen so außergewöhnlichen Charakter kennengelernt zu haben. Da fühle ich mich schon sehr beglückt, denn solche Menschen findet man nicht so oft. Ich finde es halt furchtbar schade, dass wir uns jetzt nicht wiedersehen. Da wird schon eine große Lücke bleiben, auch in der Formel 1.“