Freitag, 6. Dezember 2019
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FIA Formula 3 Championship
02.08.2019

Lirim Zendeli reist zuversichtlich nach Ungarn

Bochums Motorsportler Lirim Zendeli reist in den kommenden Stunden nach Ungarn – genauer gesagt an den berühmten Hungaroring, nordöstlich von Budapest. Dort geht es für den FIA Formel 3 Sauber-Junior-Pilot in die zweite Saisonhälfte. Im Rahmenprogramm der Formel 1 wird er gemeinsam mit seinem Team wieder für das eine oder andere Ausrufezeichen sorgen. 

„Der Hungaroring ist wie alle nun kommende Rennstrecken Neuland für mich. In meiner Formel 4 Zeit sind wir dort leider nicht gefahren. So bleibt mir wie schon beim letzten Lauf in Silverstone nur eins übrig: Nachdem ich viele Testkilometer im Simulator gefahren bin, muss ich so viel Informationen wie möglich aus den Medien saugen, um mich so gut wie möglich auf die kommenden Aufgaben vor zu bereiten“, erklärt Lirim Zendeli.

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Mit Beginn der zweiten Saisonhälfte hat der Bochumer jedoch viel vor. Er erläutert: „In den ersten Rennen ging es für mich eher darum, das Auto zu verstehen. Zu wissen, wie es reagiert, was geht und was nicht, war von elementarer Bedeutung. Nun, nachdem ich es fühle und glaube auch zu verstehen, kann ich mich besser in die Abstimmung mit einbringen und meinem Team eine wertvolle Hilfe sein. Und wenn meine Nummer sieben somit immer mehr konkurrenzfähig wird, werde ich keine Chance ungenutzt lassen, um mich und mein Team weiter in Richtung Podium zu platzieren“.

Das Ausnahmetalent hat bereits in der vergangenen Saison gezeigt, welche Qualität in ihm steckt. Auch wenn die nächsten Rennstrecken wie der Hungaroring ein weiterer weißer Fleck in seiner noch jungen Motorsport-Karriere darstellt, so kann mit einigen Überraschungen seitens des Youngsters gerechnet werden. Und wer den Bochumer kennt, der weiß, dass ein 16. Gesamtplatz im Klassement nicht seinem Naturell entspricht. Alles andere als den Erfolg kommt für Lirim Zendeli nicht in Frage: „Ich bin zwar noch der Frischling im FIA Formel 3 Zirkel, doch ich werde ganz sicher nicht nach Ungarn reisen, um mir anzuschauen, wie meine Mitbewerber die Meisterschaftspunkte mit nach Hause nehmen. Wir werden definitiv ein Wörtchen mit reden.“