Dienstag, 20. August 2019
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FIA Formel E
29.01.2019

Maximilian Günther nach starker Leistung im Pech

Gemischte Gefühle bei Maximilian Günther beim dritten Saisonlauf der ABB Formula E in Santiago de Chile. Nachdem er zunächst sein bestes Qualifying-Ergebnis eingefahren hatte, musste der Deutsche das Rennen aufgrund eines technischen Problems vorzeitig beenden. Maximilian ging von Startplatz sieben aus ins Rennen und zeigte vom Start weg eine beeindruckende Performance. Doch in Runde 14 verlor sein Penske EV-3 an Leistung und rollte auf der Strecke auf Rang acht liegend aus.

Schon der Start ins Wochenende verlief nicht reibungslos: Wegen Softwareproblemen am Auto konnte Maximilian beim Shakedown am Freitagnachmittag keine Runde absolvieren und sich erst in den beiden freien Trainings am Samstagmorgen mit dem Parque O'Higgins Circuit vertraut machen. In den insgesamt 75 Trainingsminuten spulte er 31 Runden ab.

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Im Qualifying ging Maximilian in der dritten Gruppe auf Zeitenjagd und fuhr die zwischenzeitlich fünftschnellste Rundenzeit. Mit einer Bestzeit von 1:09.143 Minuten belegte er den siebten Startplatz und fuhr damit sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis der Saison ein.

Von der vierten Startreihe aus und beflügelt durch die gute Performance im Zeittraining ging der Deutsche im sein drittes Rennen in der ABB Formula E. Auch dort zeigte der 21-Jährige eine starke Leistung und lieferte sich spektakuläre Zweikämpfe mit seinen Gegnern. Doch das Rennen endete in der 14 Runde vorzeitig aufgrund eines technischen Defekts am Fahrzeug.

Trotz der Enttäuschung über den Ausfall auf einer Top-Platzierung bleibt Maximilian hochmotiviert und richtet seinen Fokus bereits auf den vierten Saisonlauf der ABB Formula E, der am 16. Februar in Mexiko stattfindet.

Maximilian Günther: ​​„Es ist schade, dass wir das Rennen nicht beenden konnten und wegen eines technischen Defekts auf Platz acht liegend ausgefallen sind. Nach dem tollen Ergebnis im Qualifying war ich zuversichtlich, dass wir unsere ersten Punkte der Saison einfahren können. Trotz der Enttäuschung bin ich sehr zufrieden mit unserer Leistung im Qualifying und in Mexiko werden wir zurückzuschlagen.“