Freitag, 19. Juli 2019
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FIA Formel E
09.05.2019

HWA Racelab ist bereit für den Mythos Monaco

Das Heimrennen von VENTURI im mondänen Fürstentum markiert den nächsten Höhepunkt der Europasaison für HWA Racelab. Nach dem Podestplatz in Rom durch Stoffel und dem starken achten Rang in Paris durch Gary kommt das Team mit viel Rückenwind nach Monaco. 

Wie schon in den letzten beiden Rennen wird das Überholen in den Straßen rund um den Hafen kein leichtes Unterfangen. Dementsprechend wird ein gutes Qualifying erneut ein wichtiger Faktor für ein gutes Endergebnis sein. Allerdings hat Gary in Paris bewiesen, dass man durch eine konzentrierte und fehlerfreie Leistung auch von den hinteren Startplätzen durchaus in die Punkte fahren kann. 

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Das Rennen wird auf einer kürzeren Variante der berühmten Formel-1-Strecke entlang des Hafens von Monaco ausgetragen. Auch hier erwarten die Fahrer auf dem 1,76 km langen Kurs enge und winklige Kurven durch die Häuserschluchten von Monte Carlo.

Gary Paffett (38, GB): „Ich freue mich auf Monaco. Das ist ein besonderer Kurs und ganz anders als die bisherigen Rennstrecken. Mit dem Auto haben wir in letzter Zeit gute Fortschritte erzielt. Vor allem das Rennen in Paris lief gut und ich konnte punkten. Ich bin überzeugt, dass uns das jetzt immer öfter gelingen wird. Für Monaco ist das auf jeden Fall wieder unser Ziel.“

Stoffel Vandoorne (27, BE):„In Monaco habe ich meinen Wohnsitz, es ist für mich also eine Art Heimrennen. Ich freue mich wirklich darauf, es ist immer etwas ganz Spezielles in diesen engen Straßen zu fahren. Ich kenne die Strecke und habe dort in der GP2 schon einmal gewonnen. Allerdings ist der Formel-E-Kurs etwas kürzer. Paris war für mich kein großartiges Ergebnis, mittlerweile wissen wir, dass es in der Formel E ständig auf und ab geht. Wichtig ist, dass wir positiv ins Wochenende gehen und uns konzentriert vorbereiten. Dann können wir hoffentlich wieder Punkte einfahren.“

Ulrich Fritz, Teamchef HWA Racelab: „Paris lief für uns nicht ganz so, wie wir es uns nach dem Podiumsplatz in Rom erhofft hatten. Der Ausfall von Stoffel im Rennen war ärgerlich und im Qualifying haben wir nicht die perfekte Runde zusammenbekommen. Was uns aber sehr positiv stimmt ist die Pace, die wir im Rennen in Paris zeigen konnten. Garys Aufholjagd von P17 auf P8 war beeindruckend - und das trotz der Wetterkapriolen. Nun geht es für uns nach Monaco. Ein Ort mit viel Motorsporthistorie und zudem das Heimrennen von Venturi. Die Strecke ist zwar nur 1,76 Kilometer lang, dafür aber sehr herausfordernd mit den engen Schikanen in den Straßen von Monte Carlo. Hier wird jeder kleinste Fehler bestraft. Wie auch schon in Paris wird in Monaco ein gutes Qualifying-Ergebnis ein wichtiger Schlüssel sein, da das Überholen hier besonders schwierig ist.“