Mittwoch, 12. August 2020
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
CIK/FIA
24.09.2019

Fabio Rauer zieht erneut ins Finale ein

Nach Wackersdorf und dem italienischen Sarno waren die Nachwuchsrennfahrer der FIA Karting Academy Trophy zum großen Finale erneut in Italien zu Gast. Diesmal gingen die 48 Fahrer aus aller Welt in Lonato an den Start, mit dabei auch der deutsche Vertreter Fabio Rauer. Der Schützling aus der ADAC Stiftung Sport zog erneut in das Finale ein.

Die FIA Karting Academy Trophy gilt als Sprungbrett auf die internationale Bühne des Kartsports und brachte schon zahlreiche Talente hervor, die nun im Profirennsport erfolgreich sind. Einer von ihnen ist Charles Leclerc: 2011 gewann der Monegasse das Championat und fährt nun für Ferrari in der Formel-1-Weltmeisterschaft.

Anzeige
Beim Finale in Lonato starteten 48 Teilnehmer aus aller Welt, die deutsche Flagge vertrat erneut Fabio Rauer. Der Nachwuchsrennfahrer aus Stolberg gewann 2018 die ADAC Kart Academy in Deutschland und stellte sich nun der harten internationalen Konkurrenz. Nach dem er schon bei seinem Heimspiel in Wackersdorf und dem Halbzeitlauf in Sarno den Finaleinzug schaffte, hatte er diesen auch in Lonato vor Augen. Der South Garda Circuit zeigte sich in seinem besten Gewand und begrüßte am Sonntag tausende Kartsport-Fans.

Fabio hat eine Vorliebe für die 1.200 Meter lange Strecke und legte bereits in den freien Trainings dem Qualifying am Freitagabend stark los. Als 17. hatte er eine gute Ausgangslage, musste aber im ersten Vorlauf einen Rückschlag verkraften. Fabio schied noch vor dem Start aus. „Ein Spritfilter welcher wirklich ein Centartikel ist war gebrochen, das ist Pech. In den folgenden Heats muss nun alles glatt laufen, sonst wird der Einzug in das Finale knapp“, sagte der 13-jährige im Anschluss.

Und es lief besser: Mit Platz acht und 13 mischte er im vorderen Feld mit und unterstrich seine Konkurrenzfähigkeit in dem Feld. Trotz des Ausfalls schaffte er den Finaleinzug, musste mit Startplatz 26 aber aus dem hinteren Mittelfeld starten. Entsprechend schwer wurde das Finale. Nach zahlreichen Positionskämpfen kam der Rheinländer als 24. in das Ziel.

„Ich habe in meiner ersten Saison viel gelernt und bedanke mich beim DMSB, der ADAC Stiftung Sport und meinen Partnern für die Unterstützung. Nun wartet noch das Finale der DJKM in Ampfing, welches in erfolgreich abschließen möchte“, fasste Fabio zusammen. Am ersten Oktober-Wochenende feiert die höchste deutsche Kartrennserie auf der Rennstrecke in Bayern den Saisonabschluss.