Dienstag, 25. Juni 2019
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Blancpain
30.05.2019

Auf Klaus Bachler warten in Paul Ricard sechs harte Stunden

Auf dem Circuit Paul Ricard (FR) steht am Wochenende der dritte Lauf des Blancpain Endurance Cup auf dem Programm. Klaus Bachler kommt mit seinem italienischen Team Dinamic Motorsport und seinen Partnern Andrea Rizzoli (IT) und Zaid Ashkanani (KW) mit viel Zuversicht nach Frankreich. Schließlich liegt das Trio mit dem Porsche 911 GT3 R in der Gesamtwertung nach zwei Rennen auf Platz zwei – nur einen Zähler hinter den Spitzenreitern.

Die Zuversicht stützt sich auch auf die Tatsache, dass man nach dem sensationellen Auftaktsieg in Monza zuletzt in Silverstone zwar keine Punkte holen konnte, das Rennen aber genau analysierte – und dabei auch die Ursachen fand. Klaus Bachler sagte dazu: „Zum einen war es die Tatsache, dass wir in Q1 nicht fahren konnten, und deshalb das Rennen von ganz hinten in Angriff nehmen mussten. Dazu kam, dass wir uns bei einer Kleinigkeit vergriffen haben, die aber große Auswirkung hatte. Mehr war es nicht. Denn im Rennen selbst haben wir keinen Fehler gemacht, waren auch bei den Boxenstopps sehr gut. Deshalb wüsste ich nicht, warum wir nicht zuversichtlich nach Frankreich fahren sollten.“

Anzeige
Paul Riccard bringt aber auch Veränderungen und Neuland mit sich: Entgegen der üblichen drei Stunden geht das Rennen am Samstag diesmal über sechs Stunden. Was zugleich bedeutet, dass auch in der Nacht gefahren wird – Rennende ist erst um Mitternacht! Und was Nachtrennen betrifft, hat das junge italienische Team noch gar keine Erfahrung. „Halb so schlimm“, sagt Bachler, „auch das werden wir hinbekommen. Denn die Truppe ist wirklich sehr engagiert und lernfähig. Die Strecke kennen sie jedenfalls schon. Denn dort fand ja vor Saisonstart der offizielle Test statt. Und da waren wir gut dabei. Auch wenn ich glaube, dass das Streckenpofil unserem Auto nicht wirklich entgegen kommt. Alles in allem bin ich aber guter Dinge, dass wir eine gute Figur abgeben werden. Ganz wichtig wird sein, erneut keinen Fehler im Rennen zu machen. Dann sind Punkte immer möglich. Und davon gibt’s ja diesmal aufgrund der doppelten Distanz auch mehr!“