Samstag, 20. Oktober 2018
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
VLN
10.10.2018

Klassensieg für rent2Drive-FAMILIA-racing

Der achte Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring war für das in Döttingen beheimatete Team rent2Drive-FAMILIA-racing ein erfolgreiches Wochenende. Gute Platzierungen in den Klassen VT2 und V4, sowie ein Klassensieg in der Klasse SP6 waren die Bilanz des Wochenendes. „Zusätzlich ist an unseren Fahrzeugen kein einziger Kratzer. Das ist nach dem morgendlichen Qualifying, bei dem es zahlreiche Unfälle gab, schon ein weiterer Erfolg“, so ein zufriedener Teamchef David Ackermann.

In der V4 waren das Vater/Sohn-Gespann Richard und Philipp Gresek wieder mit Carsten Schmitt auf dem BMW 325i unterwegs. Im freien Training ereilte das Trio zunächst eine Hiobsbotschaft. Motorschaden! Schnell reagierte die Crew. Das Fahrzeug wurde umgehend zu Manthey-Racing gebracht, wo schon der Ersatzmotor wartete. Der gesamten Mechaniker-Truppe von Manthey-Racing, die den BMW auch regulär vorbereitet, sei hier nochmal ein großer Dank ausgesprochen. Das Engagement für die blauen BMW´s ist einfach nur grandios. Am späten Abend war der Renner wieder einsatzbereit.

Anzeige
Unspektakulärer verlief das Rennen in der Klasse VT2. In diesem Lauf setzte rent2Drive-FAMILIA-racing zwei identische Fahrzeuge ein. Zunächst der etatmäßige Renault Megane RS mit Axel Jahn, Sergey Gorbunov und Lutz Wolzenburg, sowie der „italienische“ Renault Megane mit Stefano Crocci, Aleardo Bertelli und Graziano Grazzini. Am Ende sprang für die Mannschaft ein dritter und ein vierter Platz in der immer stärker besetzten Klasse raus. Erwähnenswert war hier sicherlich die Pole-Position, sowie die schnellste Rennrunde des Italieners, die allerdings nicht in eine bessere Platzierung umgesetzt werden konnte.

Zurück zu den Wurzeln, hieß es in der Klasse SP6. Nachdem Dmitriy Lukovnikov krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, entschied man sich den FAMILIA-Porsche aus der Klasse SP8 stehen zu lassen. Stattdessen kehrten Jörg Wiskirchen und Teamchef David Ackermann zurück zur ihrem „alten“ Arbeitsgerät, dem Cup-Porsche 997 aus der Klasse SP6 zurück. Sie unterstützten dabei den Stammfahrer Dirk Vleugels und fuhren eindrucksvoll einen weiteren Klassensieg mit diesem Fahrzeug ein.

„Nun steht das große Finale an. Für das letzte Rennen werden wir noch mit ein paar kleineren, personellen Veränderungen aufwarten und schon einen ersten Ausblick auf das nächste Jahr geben“, so Teamchef David Ackermann nach dem Rennen. „Wir freuen uns auf einen tollen Saisonabschluss und werden wie gewohnt unser Bestes geben!“