Mittwoch, 17. Oktober 2018
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VLN
10.10.2018

Kim-Luis Schramm bei der VLN ganz vorne mit dabei

In den letzten Wochen geht es für den Wümbacher Schlag auf Schlag. Die ADAC GT-Masters-Saison 2018 ist gerade einmal seit drei Wochen vorbei, da startet Kim-Luis Schramm in die VLN Langstreckenmeisterschaften Nürburgring. So auch am letzten Wochenende, als die VLN am 5. und 6. Oktober mit ihrem achten Lauf der Saison den 50. ADAC Barbarossapreis austrug. Diese Aufgabe nahm der 21-jährige Thüringer gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen Pierre Kaffer und Simon Trummer für das hessische Car Collection Team in Angriff. 

„Ein großes Kompliment an das gesamte Car Collection Team und Teamchef Peter Schmidt. Der GT3-Audi klebte vom ersten freien Training an super auf dem Asphalt der Nordschleife des Nürburgrings. Sie haben da eine großartige Vorbereitung für uns geleistet“, sagte Kim-Luis Schramm über den Einstieg ins Langstrecken-Klassiker-Wochenende. 

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Bei für die Gegend untypischem Wetter, von Regen und Nebel war weit und breit nichts zu sehen, glänzte die Eifel bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein mit Temperaturen um die 20 Grad. Das zweistündige freie Training, das am späten Freitagnachmittag von 16 bis 18 Uhr absolviert wurde, lief für Kim-Luis Schramm besonders gut „Wie schon gesagt, der Audi hatte von Anfang an ein großartiges Setup, sodass wir uns kein gemeinsames erst erarbeiten mussten. Wir konnten sofort pushen und uns an die Grenzen der Physik heranmachen.“ Im Zeittraining geriet der 21-Jährige dann so richtig ins Schwärmen: „Ich fühlte mich wohl – ja es war bequem – im Audi. Ehe ich mich versah, befand ich mich in einer Art Komfortzone. Schade, dass der Ablauf im Zeittraining dann etwas chaotisch verlief. Es gab leider keine einzige Runde unter grünen Flaggen. In jeder Runde gab es in irgendeinem Streckenabschnitt auf dem Nürburgring gelbe Flaggen oder Code 60. Der einzige Trost ist, dass es für alle gleich war. Kein Auto hatte freie Fahrt, wie man an den Rundenzeiten aller Team deutlich erkennen kann. Dass wir dann auf Platz 14 landeten, war schon große Klasse, zumal das Zeittraining in einem 4-Stunden-Rennen eher eine untergeordnete Rolle spielt.“

Den Start am Samstag fuhr sein Schweizer Teamkollege Simon Trummer. Den mittleren Stint übernahm dann der Wümbacher, der den Audi weiter nach vorne pushte, bevor Pierre Kaffer das Lenkrad des Audis übernahm. „Das Rennen lief sehr gut. Wir hatten keinen Kontakt oder Kollision mit einem anderen Auto, sodass wir den Audi von Stunde zu Stunde weiter nach vorne bringen konnten.“ Als Gesamtsiebenter und unter den aktuellen GT3-Fahrzeugen sogar auf Platz vier liegend, überquerte der Audi die schwarz-weiß karierte Zielflagge. Ein Ergebnis, mit dem Kim-Luis Schramm nicht wirklich gerechnet hat. „Nach dem freien Training wussten wir, dass wir für dieses Wochenende sehr gut ausgestellt sind. Doch Rennen haben immer ihre eigenen Gesetze. Du musst es erst einmal schaffen, fehlerfrei und ohne Ausfall die Zielflagge zu sehen. Von daher sind wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, berichtete der Wümbacher. 

Schon in wenigen Tagen, genauer gesagt am 19. Oktober, geht es für das Motorsport-Talent Kim-Luis Schramm erneut auf die Nordschleife des Nürburgrings. Auch dieses Mal greift er wieder für das hessische Car Collection Team ins Lenkrad des Audi R8 LMS.