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Sportwagen Allgemein
28.06.2018

Porsche startet als Tabellenführer in die zweite Saisonhälfte

Zwei Wochen nach dem Triumph beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans wartet auf Porsche in den USA die nächste Herausforderung: Mit dem Sechsstundenrennen in Watkins Glen startet die IMSA SportsCar Championship am 1. Juli in die zweite Saisonhälfte. Bei der Traditionsveranstaltung im US-Bundesstaat New York setzt das Porsche GT Team in der stark besetzten Klasse GTLM zwei Porsche 911 RSR ein. Nach Siegen in Sebring und Mid-Ohio führt Porsche die Herstellerwertung der bedeutendsten Sportwagenrennserie Nordamerikas an.

Zusammen mit den Langstreckenrennen in Daytona und Sebring sowie dem Petit Le Mans wird Watkins Glen auch für den North American Endurance Cup gewertet. Porsche liegt in dieser wichtigsten und härtesten Performance- und Zuverlässigkeitswertung im weltweiten GT-Rennsport aktuell auf dem zweiten Platz.

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Die 5,472 Kilometer lange Rennstrecke Watkins Glen International wurde um eine bewaldete Bergkuppe gebaut und 1956 eröffnet. Der Traditionskurs ist nicht nur Sportwagenfans in aller Welt ein Begriff: Von 1961 bis 1980 war nahe der beschaulichen Kleinstadt Watkins Glen auch die Formel 1 mit dem Großen Preis der USA zu Gast. Den letzten Porsche-Erfolg auf der kurz auch „The Glen“ genannten Strecke holten 2015 Wolf Henzler und Bryan Sellers mit dem 911 RSR. 

Das Cockpit des 911 RSR mit der Startnummer 911 teilen sich in der Klasse GTLM die Gewinner des Zwölfstundenrennens in Sebring, Patrick Pilet (FR) und Nick Tandy (GB). Laurens Vanthoor (Belgien), frisch gebackener Le-Mans-Sieger, und Earl Bamber (NZ) sind die Fahrer des zweiten vom Porsche GT Team eingesetzten 911 RSR mit der Startnummer 912. Sie haben in den USA zuletzt das Rennen in Mid-Ohio gewonnen. In der Klasse GTD sind die Porsche-Kundenteams Wright Motorsports mit Patrick Long (USA) und Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK) sowie Park Place Motorsports mit Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Lindsey (USA) am Start.

Für seine zweite Rennsaison wurden beim 911 RSR vor allem Setup-Optimierungen vorgenommen. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel. Für den 911 GT3 R stellt Porsche seinen Kundenteams 2018 ein Evolutionspaket zur Verfügung. Der über 368 kW (500 PS) starke Rennwagen wurde für die weltweiten GT3-Serien konstruiert.

Das Sechsstundenrennen startet am Sonntag, 1. Juli, um 9.45 Uhr Ortszeit (15.45 Uhr MESZ).