Mittwoch, 14. November 2018
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15.10.2018

BMW M8 GTE erfolgreich: Platz 2 in Fuji, Rang 3 in Road Atlanta

Zwei Kontinente, zwei Rennserien, zwei Podestplätze: Hinter dem neuen BMW M8 GTE und BMW M Motorsport liegt ein erfolgreiches Wochenende. In der FIA World Endurance Championship erreichten António Félix da Costa (PT) und Tom Blomqvist (GB) im BMW M8 GTE mit der Startnummer 82 für das BMW Team MTEK in Fuji (JP) den zweiten Rang in der LM GTE Pro-Klasse. Beim Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship in Road Atlanta (USA) standen die BMW Team RLL Piloten John Edwards (USA), Jesse Krohn (FI) und Chaz Mostert (AU) als Dritte in der GTLM-Klasse ebenfalls auf dem Podest.

In Fuji war das BMW Team MTEK das gesamte Wochenende über mit guter Pace unterwegs. Im Qualifying war der #82 BMW M8 GTE bereits die zweitschnellste Zeit gefahren. Im Rennen kamen Blomqvist und Félix da Costa auf dieselbe Position. Das Schwesterauto mit der Nummer 81 und den Fahrern Martin Tomczyk (DE) und Nick Catsburg (NL) kam auf den achten Rang.

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Das BMW Team RLL konnte beim „Petit Le Mans“ ein starkes Teamergebnis feiern: Edwards war am Freitag auf die Pole-Position gefahren, im Rennen folgte für die Startnummer 24 Rang drei. Alexander Sims (GB), Connor de Phillippi (USA) und Bill Auberlen (USA) kamen auf die vierte Position.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor): „Das war ein ganz starkes Wochenende für unseren BMW M8 GTE – und das gleich auf zwei Kontinenten. Das BMW Team MTEK konnte in Fuji seinen ersten WEC-Podestplatz feiern. Beim Saisonfinale der IMSA-Serie in Road Atlanta hat auch das BMW Team RLL mit der Pole-Position sowie den Plätzen drei und vier noch einmal ein Top-Ergebnis eingefahren. Es ist toll zu sehen, dass wir mit dem BMW M8 GTE sowohl in Nordamerika als auch in der WEC um Siege kämpfen können. Unsere Teams sowie die BMW M Motorsport Mannschaft in München haben dafür in den vergangenen Monaten extrem hart gearbeitet. Mit dem BMW M8 GTE sind wir definitiv auf dem richtigen Weg.“

Rudolf Dittrich ( Leiter BMW Motorsport Fahrzeugentwicklung): „Wir haben hier in Fuji ein aufregendes Rennen mit vielen Positionskämpfen in der gesamten GTE-Klasse gesehen. Der BMW M8 GTE hat sich dabei oft an der Spitze gezeigt. Wir befinden uns noch immer in unserer ersten WEC-Saison mit dem Fahrzeug und dem Team, viele von uns waren zum ersten Mal in Fuji. Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen während des Wochenendes hat das Fahrzeug problemlos funktioniert, und das Team hat einen sehr guten Job gemacht. Es hat sich das erste Podium mehr als verdient. Glückwunsch an die Crew des #92 Porsche zum Sieg.“

Ernest Knoors (Teamchef, BMW Team MTEK): „Ich denke, wir konnten auf den bisherigen soliden Ergebnissen im Saisonverlauf aufbauen und einen weiteren Schritt machen. So konnten wir in Fuji ganz vorne mitkämpfen. Das Team arbeitet sehr gut bei Strategie-Calls, bei Boxenstopps und beim Engineering. Außerdem verstehen wir unser Auto nun besser. Den Fahrern muss ich genauso ein Lob aussprechen, wie immer. Sie haben die guten Voraussetzungen in ein gutes Ergebnis verwandelt. All das spiegelt unser Teamwork wider.“

António Félix da Costa (BMW Team MTEK, #82 BMW M8 GTE, Platz 2): „Wir freuen uns sehr über den zweiten Platz. Das Team hat mal wieder eine tolle Leistung vollbracht. Die Strategie war sehr gut, wir haben keine Fehler gemacht und super Boxenstopps absolviert. Der BMW M8 GTE lief perfekt. Nach sechs Stunden Rennzeit weniger als zehn Sekunden am Sieg vorbeizuschrammen, ist ein wenig frustrierend, aber es zeigt, wie eng es an diesem Wochenende zuging.“

Tom Blomqvist (BMW Team MTEK, #82 BMW M8 GTE, Platz 2): „Ich denke, mit diesem Podiumsplatz können wir zufrieden sein. Wir hatten sogar gehofft, noch konkurrenzfähiger zu sein, aber das sieht man immer erst am Rennwochenende selbst. Wir hatten im Training noch Probleme, konnten uns zum Qualifying aber enorm verbessern und in die erste Startreihe fahren. Letztlich war der Sieg für uns heute nicht in Reichweite, aber wir freuen uns auch über Platz zwei.“

Bobby Rahal (Teamchef, BMW Team RLL): „Beide Crews haben heute einen großartigen Job gemacht. Am Ende hat es nicht ganz zum Sieg gereicht, aber mit den Positionen drei und vier haben wir ein super Ergebnis eingefahren. Unsere Begeisterung für den BMW M8 GTE wächst mit jedem Rennen noch weiter.“

John Edwards (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE, Platz 3): „Ein Podium ist ein toller Abschluss für die Saison. Das Team hat großartige Arbeit geleistet. Wir kennen und verstehen das Auto inzwischen wirklich sehr gut. Unsere Ergebnisse spiegeln all die Arbeit wider, die vor einem Jahr zuhause in unserer Werkstatt begonnen hat. Die harte Arbeit der Jungs zahlt sich nun aus, und ich bin sicher, dass wir darauf im kommenden Jahr aufbauen können.“

Jesse Krohn (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE, Platz 3): „Das Team hat das gesamte Wochenende wirklich einen hervorragenden Job gemacht. Ich weiß nicht, was wir noch mehr hätten tun können, um heute den Sieg zu holen. Der BMW M8 GTE ist jetzt ein ganz anderes Biest als zu Beginn des Jahres. Es ist einfach unglaublich, wie sich das Auto weiterentwickelt hat. Die beiden Rennsiege sprechen für sich. Was die gemachten Fortschritte angeht, war es ein nahezu perfektes Jahr, und jetzt freue ich mich schon sehr auf die nächste Saison.“

Chaz Mostert (BMW Team RLL, #24 BMW M8 GTE, Platz 3): „Mit einem solchen Wochenende hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich wollte einfach ins Auto steigen und einen guten Job machen. John und Jesse haben mich toll durch die vergangenen Tage begleitet. Diese beiden sind echte Superstars. Ich musste einfach nur meine Stints fahren. Ich bin BMW Motorsport und dem BMW Team RLL sehr dankbar für die Möglichkeit, bei diesem Rennen dabei zu sein.“