Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Rallycross
07.08.2018

Toller Erfolg für STARD beim RX WM Lauf in Kanada

Der siebte Lauf der FIA World Rallycross Championship brachte den RX-Tross heuer erstmals nach Übersee. In der kanadischen Provinz Quebec trafen auf dem Grand Prix Kurs von Trois-Rivieres wieder die weltbesten Rallycrosser aufeinander. Mit dabei so wie im Vorjahr, das STARD Team aus Österreich mit dem lettischen Piloten Janis Baumanis, der einen Ford Fiesta zum Einsatz brachte.

In den vier Qualifikationsläufen zeigte Baumanis etwas differente Leistungen und damit auch Resultate. In den Läufen eins und drei konnte er mit den Platzierungen acht und sieben großartig mit der Spitze mithalten, in den Läufen zwei und vier gab es kleine Startschwierigkeiten, damit hatte man in diesem Weltklassefeld keine Chance entscheidend weiter nach vor zu kommen. Trotzdem qualifizierte sich Baumanis mit der zehnbesten Leistung ziemlich klar für das Semifinale, wo er Sebastian Loeb, Timmy Hansen (beide Peugeot 208), Andreas Bakkerud (Audi S1) Kevin Hansen (Peugeot 208) und Robin Larsson (Ford Fiesta) zum Gegner hatte.

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Dort hatte Baumanis einen blendenden Start, konnte vom fünften Startplatz aus Kevin Hansen überholen und in der Folge an Andreas Bakkerud und auch an Sebastian Loeb vorbeigehen. Dies bedeutete für den Letten als Zweiter des Halbfinales, sich erstmals für ein Finale zu qualifizieren.

Dort macht er einen Blitzstart und erreichte von der Aussenlinie her als Führender die erste Kurve. Dafür erhielt Baumanis vom Veranstalter einen Sonderpreis mit dem Namen Super Charge. Leider sind in der Folge alle weiteren Konkurrenten innen durchgezogen, sodass für Baumanis nur der sechste Finalplatz übrig blieb. Es siegte und das zum vierten Mal in Folge der schwedische Weltmeister Johan Kristoffersson vor Timmy Hansen, Sebastian Loeb, Mattias Ekström, PeterSolberg und eben Janis Baumanis.

STARD-Teamchef Manfred Stohl hatte natürlich Grund zum Jubel: „Für Janis und unsere gesamte Mannschaft ist das ein schöner Erfolg und gleichzeitig auch die Anerkennung für das Bemühen, den Wagen immer bestens vorzubereiten und dadurch optimal ins Rennen zu schicken. Für Janis freut es mich besonders, er war heuer schon ein paar Mal knapp am Finale, jetzt hat es endlich geklappt.“