Samstag, 22. September 2018
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Rallycross
13.09.2018

Dreimal EKS Audi Sport in Riga

Großeinsatz für EKS Audi Sport im Baltikum: Beim neunten Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft (World RX) in der lettischen Hauptstadt Riga bekommen Andreas Bakkerud und Mattias Ekström Unterstützung von DTM-Star Nico Müller am Steuer eines dritten Audi S1 EKS RX quattro.

2017 gelang dem Youngster aus der Schweiz in Riga eine kleine Sensation: Bei seinem zweiten Einsatz in der Rallycross-WM qualifizierte sich der Rookie auf Anhieb für das Finale der besten sechs. „Das zu wiederholen wird angesichts der Cracks, die da mitfahren, alles andere als leicht“, sagt der Audi-Werksfahrer. „Aber ich werde natürlich mein Bestes geben und freue mich wahnsinnig auf den Event.“

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Müllers Auto wird im Feld der rund 600 PS starken Supercars ziemlich auffallen: Es trägt das Pink von BWT, Europas Nummer eins in der Wassertechnologie. BWT ist seit Anfang des Jahres ein persönlicher Sponsor des Allrounders, der neben seinem Job in der DTM auch als Test- und Reservefahrer in das Formel-E-Projekt von Audi eingebunden ist sowie regelmäßig mit dem Audi R8 LMS GT3-Rennen bestreitet.

Wie gewohnt in den Farben von Red Bull gehen Mattias Ekström und Andreas Bakkerud an den Start. Bei den bisherigen zwei World-RX-Läufen in Riga schafften beide jeweils die Finalteilnahme. Ekström wurde bisher zweimal Zweiter, Bakkerud zweimal Vierter.

„Riga ist einer der am besten organisierten Events des Jahres“, sagt Mattias Ekström. „Die Strecke ist fantastisch zu fahren. Besonders mag ich den großen Sprung und die anschließende Haarnadelkurve – dort ist der Stresslevel für uns Fahrer besonders hoch. Das einzig Negative ist, dass das Wetter in Riga richtig schlecht sein kann.“

Der aktuelle WM-Zweite Andreas Bakkerud kommt mit gemischten Gefühlen nach Riga. „Das ist definitiv eines der aufregendsten Rennen des Jahres“, sagt der Norweger. „Es ist cool, dass die Strecke so nah am Stadtzentrum liegt und die Fans aus Riga so enthusiastisch sind. Für mich selbst ist das Rennen aber die größte Herausforderung des Jahres. Weder beim Testen noch in den Vorjahren lag mir die Strecke, die wirklich tückisch ist. Wenn ich es ins Finale schaffen würde, wäre es schon wie ein kleiner Sieg für mich. Da wir um den zweiten Platz in der WM kämpfen, ist es ein sehr wichtiges Rennen.“