Samstag, 20. Oktober 2018
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DKM
04.06.2018

Harte Bewährungsprobe für Tim Tramnitz in Ampfing

Voller Vorfreude und Motivation war der Vorjahressieger der ADAC Kart Academy, Tim Tramnitz, am vergangenen Wochenende zum dritten Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) ins bayrische Ampfing gereist. Mit den Top-Resultaten aus der zweiten Runde in Wackersdorf im Gepäck war die Zielrichtung klar gesteckt: Weiter nach vorne sollte es gehen. Doch schon in den Trainings am Freitag kündigten sich die ersten Probleme technischer Art an und so konnte der 13-Jährige drei von vier Sessions nicht wie gewohnt nutzen, um an der optimalen Abstimmung seines Karts zu arbeiten. 

„Die fehlenden Trainingskilometer haben uns das ganze Wochenende über begleitet“, erzählte Tramnitz, der in diesem Jahr als Förderpilot von der ADAC Stiftung Sport unterstützt wird. „Wir konnten somit immer nur in den Rennen beziehungsweise in der Qualifikation an der Abstimmung arbeiten und verschiedene Dinge ausprobieren. Das war nicht so einfach.“ Trotzdem gelang es Tramnitz aber, sich im Zeittraining mit Platz 17 gut im vorderen Mittelfeld des mit 49 Fahrern stark besetzten Starterfelds der OK-Senioren zu qualifizieren. Und auch die Heats, die er im Anschluss als Elfter und 13. beenden konnte, bestätigten diese Form und bescherten ihm dann auch den 17. Startplatz für die Finalrennen am Sonntag. „Es ist nicht das, was ich mir erhofft habe, aber es ist das Bestmögliche was heute ging“, lässt Tramnitz den Tag Revue passieren.

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Doch vom Pech an diesem Wochenende verfolgt, begann dann auch der Sonntag so, wie der Freitag geendet hatte: Nach vier langsamen Runden im Warm-up musste Tramnitz sein Kart mit Problemen abstellen. Wieder fehlten somit wichtige Trainingskilometer, um die finale Rennabstimmung zu finden. „Es ist schade, aber Jammern nützt jetzt nichts! Das ganze Team unterstützt mich super, nun versuchen wir gemeinsam eine Lösung zu finden und das Beste daraus zu machen“, gab der KSM-Pilot im Anschluss zu Protokoll. 

Am Ende des Tages waren die Plätze 23 und 20 in den beiden Finalläufen dann eher Schadensbegrenzung als der erhoffte Schritt nach vorne. Trotzdem lässt der Nachwuchsrennfahrer den Kopf nicht hängen und schaut bereits weiter in Richtung Oschersleben, wo in seiner Premierensaison bei den OK-Senioren als nächstes die Halbzeit des ADAC Kart Masters auf dem Programm steht – und da will er unbedingt wieder angreifen.