Sonntag, 18. November 2018
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Automobilsport
24.06.2018

Ein Ausflug in die glorreichen Zeiten der DRM: Legends Parade

Gänsehaut-Feeling übermannt die Fans im Rahmen des „Formula 1 eyetime Großer Preis von Österreich 2018“ am Red Bull Ring bei der fünften Auflage der „Legends Parade“. Ein Wiedersehen mit österreichischen und internationalen Motorsport-Idolen ist dabei garantiert. Mit geschichtsträchtigen Boliden, in denen legendäre Erfolge gefeiert wurden, rufen die Stars große Momente der Motorsport-Geschichte in Erinnerung.

Wenn die Legenden nach vielen Jahren wieder gemeinsam den Renn-Overall überziehen, wird der Königsklasse am Spielberg die Krone aufgesetzt. Dass der Sound längst vergangener Tage wieder über eine Rennstrecke hallt, bereitet nicht nur eingefleischten Motorsport-Fans große Freude.


„Einfach eine geile Zeit“ am Red Bull Ring

Dieses Jahr werden die Besucher in ein ganz besonderes Kapitel der Motorsportgeschichte zurückversetzt. Der Vorgänger der heutigen DTM, die „Deutsche Rennsport-Meisterschaft“ (DRM), wurde von spektakulären Autos geprägt. Rassige Fahrgestelle, imposante Kotflügel, Spoiler und Turbomotoren standen an der Tagesordnung. Als prominenten Vertreter dieser Zeit, wird der Meister aus dem ersten Jahr der DRM (1972), Joachim „Striezel“ Stuck, zu Gast am Spielberg sein und mit seinem Porsche 956 an den Start gehen. „Die DRM war nicht nur eine tolle Serie, es war in Deutschland das Beste, was es zu dieser Zeit gab und die anderen Länder waren ganz schön neidisch auf uns“, schwärmt er von der guten alten Zeit.

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Neben dem erfolgreichen DRM-Piloten werden auch wieder jede Menge prominente Motorsport-Enthusiasten mit ihren Boliden aus der spannenden Epoche der DRM an der „Legends Parade“ teilnehmen. Unter dem Motto „Einfach eine geile Zeit“ finden sich Niki Lauda, sein Sohn Matthias Lauda, Ski-Ass Franz Klammer, Gerhard Berger und mehr Piloten mit ihren historischen Fahrzeugen zum F1-Wochenende am Spielberg ein.

Piloten & Fahrzeuge bei der Legends Parade 2018
  • Niki Lauda (AT / BMW 3.6 CSL)
  • Hans-Joachim Stuck (DE / Porsche 956)
  • Franz Klammer (AT / Alfa Romeo Gruppe 5)
  • Gerhard Berger (AT / Porsche 935 „Baby“)
  • Jochen Mass (DE / Porsche 935 „Moby Dick“)
  • Toine Hezemans (NL / BMW 3.0 CSL)
  • Christian Danner (DE / BMW M1 Gruppe 5)
  • Dieter Quester (AT / Sauber BMW M1 Gruppe 5)
  • Hans Heyer (DE / Lancia Corse)
  • Harald Grohs (DE / BMW 320 Gruppe 5)
  • Matthias Lauda (AT / Aston Martin)