Montag, 25. Juni 2018
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ADAC GT Masters
12.06.2018

RWT Racing trotz Klassensieg nicht zufrieden

Mit dem Schwung von Böhmen in die Alpen. Unter dieser Devise startete das RWT Racing Team beim dritten Rennwochenende zum ADAC GT Masters im österreichischen Spielberg. Trotz des Klassensieges in der Pirelli-Trophy-Wertung am Sonntag zeigte man sich nicht zufrieden.„Es war nicht das Wochenende, was wir erwartet haben“, sagt Sven Barth. So musste man auf dem Red Bull Ring ein durchwachsenes Wochenende konstatieren, da man die möglichen Ziele in beiden Rennläufen verpasst hat.

Der Testtag am Donnerstag brachte zunächst weitere positive Erkenntnisse um die Corvette C7 GT3-R abzustimmen. Durch diese Ausgangsposition hatte man bei RWT Racing für beide Renntage ein gutes Gefühl weitere Fortschritte erzielt zu haben. Trotz der verlorenen Zeit im wichtigen zweiten Sektor konnte Sven Barth am Samstagmorgen mit einer Top-Qualileistung überzeugen und Rang elf für die Startaufstellung herausfahren. Im ersten Lauf schien bereits in Runde eins RWT Racing das Rennglück zu verlassen. Sven Barth wurde nach dem Start eingeklemmt und verlor einige Positionen, so dass der gebürtige Weinheimer auf Platz 30 zurück fiel. Die danach von Barth begonnene Aufholjagd brachte einige positive Überholmanöver.

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Claudia Hürtgen war nach dem Pflichtboxenstopp mit der notwendigen Pace unterwegs und fuhr auf Rang 15 nach vorn. Leider wurde die Corvette fünf Runden vor Schluss von einem Mercedes getroffen und Hürtgen musste die Corvette vorzeitig abstellen. Beim Qualifying zum zweiten Rennen haderte Claudia Hürtgen mit ihrer Leistung. „Mir fehlte einfach das Glück für die passende Runde. Bei diesem engen Feld muss einfach alles zu Hundertprozent passen“, so Hürtgen.

Als der Regen in der zweiten Runde beim zweiten Rennen einsetzte, entschied man sich bei RTW Racing in der achten Rennrunde zum Reifenwechsel. Nicht nur die zusätzlichen Boxenstopps, auch der stärker werdende Regen verursachte einige Turbulenzen und zwang die Piloten in teilweise risikovolle Positionskämpfe. Vor dem obligatorischen Boxenstopp übergab Claudia Hürtgen die Corvette auf der 22. Position. Sven Barth fuhr dann seinen Stint gewohnt kontrolliert nach Hause und wurde im Ziel auf Rang 19 notiert. Dies bedeutete zugleich den Klassensieg in der Pirelli-Trophy-Wertung mit dem Ausbau der Tabellenführung. Für RWT Racing war auf dem Red Bull Ring mehr drin. Leider konnte man in Spielberg nicht wirklich zeigen zu welchem Resultat man in der Lage ist. 

Das ADAC GT Masters geht nun in eine fast zweimonatige Sommerpause, bevor es vom 3. bis 5. August auf dem Nürburgring weiter geht.