Mittwoch, 19. September 2018
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
ADAC GT Masters
15.04.2018

KÜS Team75 Bernhard eröffnet Punktekonto im Sonntagsrennen

Das Punktekonto ist eröffnet: Das KÜS Team75 Bernhard hat beim Sonntagsrennen zum ADAC GT Masters in Oschersleben die ersten Zähler der Saison eingefahren. Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (37, Bruchmühlbach-Miesau) und sein Porsche-Werksfahrerkollege Kévin Estre (29, FR) belegten im 911 GT3 R Platz sieben. 

Im Schwesterauto der Mannschaft aus der Pfalz verpassten Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (26, AT) und Adrien De Leener (28, BE) mit Platz zwölf die Punkteränge nur ganz knapp.

Im von zahlreichen Ausrutschern geprägten Qualifying am Morgen gerieten sowohl Estre als auch Bachler auf ihren schnellen Runden immer wieder in Verkehr und verloren Zeit. Am Ende starteten Kévin von Platz zwölf, Klaus von 19, immerhin unter den Top-20 im 36er Feld. Im Rennen konnte Kévin Estre mehrere Positionen gutmachen, er kam als Neunter zum gut getimten Boxenstopp. Timo ging als Siebter wieder ins Rennen und brachte diesen Platz auch sicher ins Ziel. Klaus Bachler arbeitete sich bis zum Fahrerwechsel auf Platz 15 vor, Adrien De Leener fuhr lange auf Platz elf und brachte in seinem Stint den Bernhard-Porsche dann auf Rang zwölf ins Ziel, sein bestes Ergebnis im ADAC GT Masters.


Stimmen zum Rennen

Timo Bernhard (#17): „Ein gutes Ergebnis. Wir haben mit Platz sieben im zweiten Rennen die ersten Punkte der Saison gesammelt. Das war wichtig, nachdem wir das gestern knapp verpasst haben. Wir waren eigentlich das gesamte Wochenende immer konstant in den Top-Ten und haben eine ganz gute Basis. Wir haben wieder sehr viel gelernt. Das Team ist in dieser Zusammensetzung neu, deshalb war P7, waren Punkte einfach ein wichtiges Signal. Jetzt können wir uns auf Most vorbereiten und dort wieder angreifen.“

Anzeige
Kévin Estre (#17): „Ein sauberes Rennen. Das Qualifying war nicht optimal. Wir hatten viel Verkehr, es ist sehr schwer mit so vielen Autos auf dieser Strecke. Wir sind von P 12 gut gestartet, hatten eine gute Strategie, am Ende ist Timo auf P 7 ins Ziel gekommen. Er hat einen soliden zweiten Stint absolviert, aber es ist sehr schwer, hier zu überholen. Wir haben ein paar Punkte geholt. In der Meisterschaft wird es sehr eng, deshalb sind diese Punkte sehr wichtig.“

Klaus Bachler (#18): „Auf Platz zwölf im Ziel – wir sind ganz gut nach vorne gefahren. Wir haben das Wochenende über hart gearbeitet, der Speed von Adrien und mir im Rennen war dann auch ganz gut. Aber hier kann man kaum überholen. Wenn man im Qualifying nicht vorne dabei ist, wird es schwierig.“

Adrien De Leener (#17): „Klaus hatte einen richtig guten Start und konnte das Tempo der Spitze mitgehen und sich nach vorne arbeiten. Wir hatten dann einen guten Boxenstopp, konnten auch da ein, zwei Plätze gutmachen. Ich habe mich dann auf das konzentriert, was vor mir passiert ist und nicht darauf geachtet, was hinter mir war. Mein Restart nach dem Safetycar war ein bisschen unglücklich, dabei habe ich eine Position verloren. Aber ob Platz elf oder zwölf – das macht punktemäßig keinen Unterschied. Ich denke es war ein gutes zweites Rennen nach einem harten Samstag.“

Teammanager Klaus Graf: „Ein deutlich besserer Tag als gestern. Das Qualifying hat gezeigt, dass es unglaublich eng zugeht. Wir hatten ein bisschen Verkehr, das hat zweieinhalb, drei Zehntel gekostet, das macht hier vier Startreihen aus. Alle Fahrer haben einen super Job gemacht. Timo und Kévin haben das Maximum herausgeholt. Mehr als Platz sieben war in diesem Feld und auf dieser Strecke, wo Überholen extrem schwer ist, einfach nicht drin. Insofern sind wir mit den Punkten zufrieden. Die Jungs auf der 18 haben sind ein sehr gutes Rennen gefahren, von Platz 19 auf zwölf, das war Adriens bestes Ergebnis im ADAC GT Masters. Darauf können wir aufbauen. Jetzt müssen wir uns für Most neu sortieren, dann geht es wieder von vorne los.“

Runde zwei in der „Liga der Supersportwagen“ geht vom 27. bis 29. April in Most (CZ) über die Bühne.