Mittwoch, 23. Mai 2018
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24h Nürburgring
17.05.2018

Christopher Brück mit viel Pech beim 24h-Rennen

Nachdem Christopher Brück in den vergangenen Jahren eine Reihe von Top-Platzierungen beim legendären 24h-Rennen auf dem Nürburgring einfahren konnte, fehlte ihm dieses Mal das nötige Rennglück. So schied der Rennprofi aus Köln mit dem Lamborghini Huracan GT3 von Konrad Motorsport nach einem Motorschaden in der Nacht vorzeitig aus. Damit blieb ein starkes erstes Renndrittel am Ende unbelohnt.

„Der Ausfall ist schon extrem bitter für uns, da wir bis zu diesem Zeitpunkt wirklich glänzend unterwegs waren. Schade, aber nun gilt es für uns die positiven Eindrücke des Wochenendes mitzunehmen und den Fokus auf die weiteren VLN Rennen in diesem Jahr zulegen“, so Brück, der sich am Steuer des Lamborghini Huracan GT3 mit Mathias Henkola und Michele Di Martino abwechselte.

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Dabei begann das Rennwochenende für das Fahrergespann äußerst vielversprechend. So konnte Christopher Brück im Zeittraining das Ticket für das sog. TOP-30 Qualifying lösen. „Beim 24h-Rennen ist die Startposition nicht ganz so entscheidend. Dennoch sollte man bei den besten 30 Fahrzeugen dabei sein, um nicht schon beim Start den Anschluss nach vorne zu verlieren. Mich freut es daher sehr, dass wir mit dem Auto souverän die Qualifikation geschafft haben“, so Brück, dem anschließend auch die Ehre zu Teil wurde, mit dem Lamborghini Huracan GT3 das Top-30 Qualifying bestreiten zu dürfen.

„Das Top-30 Qualifying ist immer wieder ein echtes Highlight beim 24h Rennen. Ich habe die beiden freien Runden auf der Nürburgring Nordschleife genossen und bin mit der Zeit sehr zufrieden. Mir sind während der beiden Runden keine Fehler unterlaufen und ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt“, schilderte der Kölner anschließend.

Im Rennen sollte die Mannschaft von Konrad Motorsport an die starke Performance aus dem Qualifying anknüpfen können. So konnten sich Brück und seine Teamkollegen bis zum Einbruch der Dunkelheit in die Top-20 vorkämpfen. „Unser Wagen war sehr gut abgestimmt und wir konnten die Pace der Spitzenfahrzeuge absolut mitgehen. Leider hat uns dann gegen Mitternacht der Motorschaden ereilt und wir mussten vorzeitig aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir schon auf der 16. Position in der Gesamtwertung. Es wäre also im weiteren Verlauf einiges möglich gewesen. Vor allem, weil wir auch im Regen sehr gut aufgestellt waren und dieser das zweite bzw. dritte Renndrittel bestimmt hat.“