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Rallycross
28.09.2017

STARD sucht seine Grenzen in Buxtehude

Die nächste Station der FIA World Rallycross Championships ist vom 29. September bis 1. Oktober der Estering im norddeutschen Buxtehude. Nach dem fünften Platz von Janis Baumanis in Lettland sieht STARD-Teamchef Manfred Stohl sogar noch Luft nach oben.

Die Beute ist erlegt, die Jagd geht jedoch noch weiter. Obwohl Johan Kristoffersson seit letztem Sonntag bereits vorzeitig als neuer Weltmeister feststeht, stehen bei den FIA World Rallycross Championships noch zwei Stationen im Terminkalender des Jahres 2017. So wie für die anderen fünf Teams, die in der Weltmeisterschaft engagiert sind, geht es auch für das österreichische STARD-Team nächste Woche in die 40.000-Einwohner-Gemeinde Buxtehude. Auf dem dortigen Estering, rund 35 Kilometer südwestlich von Hamburg, freuen sich Zehntausende Fans auf die RX-Topstars rund um ihren aktuellen neuen König aus Schweden.

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Auch die STARD-Crew reist hochmotiviert nach Norddeutschland. Der fünfte Platz von Janis Baumanis zuletzt in seiner Heimat Lettland macht neue Kräfte frei. „Wir werden schauen, dass wir dort anknüpfen können, wo wir in Riga aufgehört haben“, gibt sich Teamchef Manfred Stohl zu Recht selbstbewusst. „Ob der – übrigens völlig verdiente – Weltmeister bereits feststeht oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Ich denke, dass da in jedem Rennen alle Fahrer nur an sich selber denken. Da geht’s nur ums Gewinnen, alles andere ist denen egal.“

Dass Janis Baumanis seine offensichtlich immer besser werdende Form auch auf dem Estering ausspielen kann, ist für Stohl kein Thema. „Das ist eine Traditionsstrecke vom alten Schlag. Ich denke, dass uns der Estering ganz gut liegen wird. Janis hat eine erstaunliche Entwicklung gemacht, besonders was sein Startverhalten betrifft. Zuletzt in Lettland war er dahingehend nahezu sensationell unterwegs. Leider hat ihn dann im Finale der alte Fuchs Mattias Ekström noch ausgetrickst, sonst wäre da sogar noch mehr möglich gewesen. Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend.“

Auch für Timur Timerzyanov, der den zweiten STARD-Fiesta lenkt, sieht der Teamchef Licht am Ende des Tunnels, in dem sich der Russe momentan zu befinden scheint. Manfred Stohl: „Timur hatte zuletzt das Glück nicht oft auf seiner Seite. Wir werden alles dafür tun, um ihm zu helfen. Für Deutschland wird sein Auto einen neuen Motor bekommen. Er ist ein Top-Pilot, dem unser ganzes Vertrauen gilt. Ein kleines Erfolgserlebnis kann bei ihm genügen, damit er sein Potenzial wieder in voller Stärke auf die Strecke bringt. Und dann sind auch bei ihm nach oben hin keine Grenzen gesetzt.“ 
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