Montag, 21. August 2017
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Rallycross
07.08.2017

Kein Happy End für Audi und EKS in Kanada

Toomas Heikkinen hat beim achten Lauf der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft in Trois-Rivières seine Serie fortgesetzt und zum vierten Mal in Folge das Finale in Kanada erreicht – Rekord! Die Hoffnungen auf einen Podestplatz machte jedoch ein schleichender Plattfuß zunichte. Am Ende wurde der Finne Fünfter. Mattias Ekström musste im Halbfinale mit Kupplungsproblemen aufgeben. In der Gesamtwertung liegt der amtierende Weltmeister weiter auf Rang drei – ebenso wie EKS in der Teamwertung.

Beim einzigen Überseerennen verwandelten sintflutartige Regenfälle den Stadtkurs am Samstag in eine Seen-und-Matsch-Landschaft. Toomas Heikkinen und Mattias Ekström trotzten den widrigen Bedingungen und belegten nach dem ersten Tag die Ränge zwei und vier. „Der Samstag war ein ordentlicher Anfang, auch wenn wir nie die Pace der beiden Polos von Johan Kristoffersson und Petter Solberg hatten“, sagt Ekström. „Auch am Sonntag im Trockenen lief es für mich zunächst ganz gut.“ Der Schwede hatte sich als Dritter für die Finalläufe der besten zwölf Fahrer qualifiziert und startete aus der ersten Reihe. Ein Problem mit der Kupplung warf ihn zunächst zurück, ehe er seinen Audi S1 EKS RX quattro in der vorletzten Runde ohne Vortrieb abstellen musste. „Ein gutes Wochenende bis zum Halbfinale“, bilanzierte Ekström.

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Heikkinen erreichte nach Rang zwei im Halbfinale zum vierten Mal das Finale in Kanada. Dort lag der Finne auf Podestkurs, ehe er mit einem schleichenden Plattfuß auf Rang fünf zurückfiel. „Trotz des Rückschlags im Finale nehme ich viel Positives aus Kanada mit. Es ist immer toll, hier zu fahren. Das Auto lief super und wir arbeiten definitiv in die richtige Richtung. Für die letzten vier Rennen der Saison habe ich auf jeden Fall ein sehr gutes Gefühl.“ Für den dritten EKS-Piloten Reinis Nitišs war das Wochenende bereits nach dem Qualifying beendet. Aufgrund eines Problems mit der Kardanwelle beendete der Lette den ersten Tag nur auf Rang 19. Nach einer Aufholjagd reichte es nur zu Platz 16. „Ein großer Dank an meine Mechaniker, die am Samstag einen tollen Job gemacht haben, damit ich überhaupt wieder an den Start gehen konnte. Leider war das nötige Glück nicht auf meiner Seite. Ich muss Kanada schnell abhaken und nach vorne blicken. In Frankreich geht es wieder bei null los und ich werde beweisen, dass ich es besser kann.“ In Lohéac findet am 2. und 3. September der neunte von zwölf WM-Läufen statt.