Freitag, 10. April 2020
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WAKC
07.09.2016

RMW Motorsport krönt WAKC-Saison mit zwei Titeln

Wie auch im vergangenen Jahr reiste die Koblenzer RMW Motorsport Mannschaft zum WAKC-Saisonfinale an den Odenwaldring in Schaafheim. Nachdem der X30-Junior-Titel schon vorzeitig gesichert wurde, wollte die Mannschaft auch die World-Formula-Klasse, in der Max Rosam für das Team am Start steht, für sich entscheiden.
 
Die Bambini-Light-Piloten Philip Wiskirchen und Linus Helwig starteten erstmalig auf dem Odenwaldring. Beide konnten erneut wertvolle Rennkilometer sammeln und an Erfahrung gewinnen. Wiskirchen konnte die Saison mit zwei Top-Ten-Plätzen zufrieden beenden. Dalvin Mustafa schaffte es sogar, im ersten Rennen als Erster die Ziellinie zu überqueren. Auch im zweiten Rennen landete Dalvin in den Top-Fünf.
 
In der Bambini-Klasse konnte Nico Hantke, der durch RMW motorsport betreute KSM-Pilot, mit zwei Start-Ziel-Siegen die Meisterschaft für sich entscheiden. Carl Louis Kölschbach zeigte im ersten Rennen eine super Aufholjagd: Im ersten Rennen musste er vom letzten Platz aus starten, fuhr im Rennverlauf aber bis auf den sechsten Rang nach vorne und zeigte somit erneut sein Können.
 
Max Rosam hieß der Mann des Tages in der World-Formula-Klasse. Nach zwei sauber gefahrenen Rennen mit schönen und fairen Fights holte er sich mit einem zweiten und einem ersten Platz die Meisterschaft. Philip Heine landete mit einem fünften und einem siebten Platz zweimal souverän in den Top-Ten. Der World-Formula-Light-Pilot Nico Spindler gastierte ebenfalls erstmalig am Odenwaldring und sammelte auch hier wichtige Rennkilometer.
 
In der Klasse der X30 Junioren ging es trotz der bereits vergebenen Meisterschaft heiß her. Tom Kölsch konnte sich im Qualifying nur auf dem neunten Platz positionieren. Davon ließ sich Tom aber nicht unterkriegen und so fuhr er als Siebter über die Ziellinie. Auch im zweiten Rennen setzte er mit einem fünften Platz ein Ausrufezeichen für die Saison. Der Euskirchener Philip Wiskirchen hatte große Probleme, sich auf die ständig wechselnden Witterungsbedingungen einzustellen. Trotz seines Trainingsrückstandes zeigte er aber gute Rennen und landete im zweiten Rennen sogar in den Top-Ten.
 
Das Pech war dieses Wochenende auf der Seite von Marcel Schminke. Von einem zwölften Platz aus kämpfte er sich im ersten Rennen weit nach vorn, musste sich allerdings nach einem Unfall kurz vor Schluss mit einem elften Platz zufrieden geben. Devin Kimm hatte Probleme, sich auf die Strecke einzustellen, landete aber dennoch mit zwei neunten Plätzen in den Top-Ten.
 
Die X30 Senioren Fabian Ferres, Jeremy Banasik, Max Kannegießer und Tristan Gebhardt wurden in beiden Rennen von Petrus geärgert. Die Rennen starteten jeweils bei Sonnenschein und endeten mit Wolkenbrüchen. Für Fabian Ferres war es ein Wochenende zum Abhaken: Im Qualifying konnte er keinen Rhythmus finden; im Pulk verlor er bei den Starts viele Plätze, konnte sich dennoch nach vorne arbeiten. Im zweiten Rennen stellte er sein Kart vorzeitig ab.
 
Ein gutes Qualifying hingegen erwischte Max Kannegießer. Von Platz drei aus startete er in das erste Rennen und konnte als Vierter die Schwarz-weiß-karierte Flagge sehen. Im zweiten Rennen erwischte der Kosmic-Pilot einen starken Start und sammelte Führungskilometer. Leider rutsche er in einer noch nassen Kurve mit seinen Slick Reifen von der Strecke und musste das halbe Feld passieren lassen. Tristan Gebhardt konnte unter diesen Bedingungen erneut zeigen, welches Potential – besonders bei Regen – in ihm steckt und wie viel Spaß es ihm macht, bei nasser Fahrbahn zu fahren –auch mit Slicks. Zweimal landete er auf dem fünften Platz. Jeremy Banasik erlebte in Schaafheim – trotz zwei zehnten Plätzen – ein Wochenende zum Vergessen.
 
In der stark besetzten Klasse KZ musste Klaus Biermann ein schlechtes Qualifying hinnehmen. Von Platz 20 aus fuhr Biermann wie entfesselt im ersten Rennen bis auf den siebten Platz vor. Auch das zweite Rennen konnte er in den Top-Ten beenden.
 
Die WAKC-Saison war eine durchweg spannende Saison, vor allem durch ständig wechselndes Wetter. Am zweiten Oktober-Wochenende findet dann für einige Fahrer des Teams der Bundesendlauf in Kerpen statt.