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06.09.2016

Marek Schaller räumt Zweifel beiseite

Nach dem enttäuschenden Wochenende beim ADAC Kart Masters in Oschersleben nahm sich Marek Schaller viel vor. Der bereits als Meister im Westdeutschen ADAC Kart Cup feststehende Nachwuchsfahrer ging beim Finale erstmals mit einem neuen Chassis an den Start und sicherte sich am Ende klar den Tagessieg – damit machte er das vergangene Event vergessen und fand zu alter Stärke zurück. 
 
Der Titel war ihm bereits zugesichert. Dennoch ging Marek Schaller hochmotiviert und total fokussiert in das Event auf dem 1.030 Meter langen Odenwaldring. „Ich habe mir ganz klar vorgenommen hier zu gewinnen – das letzte Wochenende war zum Vergessen“, gab der Erntdtebrücker entschlossen zu Protokoll. „Wir haben uns für dieses Wochenende dafür entschieden ein Sodi-Kart zu testen“, so Marek im Anschluss. 
 
In seinem neuen Kart und ungewohnter Umgebung zeigte der Förderpilot des ADAC Westfalen e.V. von Beginn an seine ganze Klasse. Bereits im Zeittraining präsentierte sich der frisch gekührte Champion des Westdeutschen ADAC Kart Cup in Top-Verfassung und raste auf die Pole. „Ich freue mich sehr, dass ich mich eindrucksvoll zurückgemeldet habe“, wirkte er erstmal zufrieden – wollte aber natürlich mehr. 
 
Gleich nach Freigabe des ersten Wertungslaufes setzte sich Marek von den Kontrahenten ab und raste wie entfesselt um die Piste in Schaafheim. Folglich säumte er den Zielstrich als Erster. Auch im zweiten Finale war Marek nicht zu bremsen und gewann diesen schlussendlich ebenfalls souverän. „Klasse, ein richtig gutes Gefühl. Nach dem Wochenende in Oschersleben hatte ich schon ein paar unruhige Nächte. Das ist jetzt aber abgehakt – ich freue mich die Saison im Westdeutschen ADAC Kart Cup so beendet zu haben“, strahlte Marek. 
 
Auch sein neues Kart fühlte sich gut an: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Sodi-Chassis und haben uns entschieden auch kommendes Wochenende beim ADAC Kart Cup in Wackersdorf damit zu starten.“ Dort will Marek dann auch einen wichtigen Schritt zum nächsten Titel machen: „Das ist das Ziel, ja.“