Dienstag, 10. Dezember 2019
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24h Zolder
23.08.2016

Dario Pergolini nach 24-Stunden-Marathon auf dem Podium

Mit dem Besuch auf dem Siegerpodest rundete Dario Pergolini das Mega-Langstreckenrennen von Zolder ab. Das Wochenende verlief für den Liechtensteiner Motorsportler nahezu perfekt.
 
Schon im Zeittraining war der von T2 Racing Switzerland vorbereitete Ligier JS53evo2 auf den vorderen Rängen des aus mehr als 50 Auto bestehenden Feldes zu finden. Mit dem nur 570 Kilogramm leichten Carbon-Geschoss drang die Mannschaft rund um den in Vaduz lebenden Italiener bis in das Superpole-Training vor und qualifizierte den Prototyp-Boliden dort für die dritte Startposition.
 
Im Rennen, das am Samstag um 16:30 Uhr gestartet wurde, hieß es dann für Dario Pergolini und seine Fahrerkollegen Nico Stuerzinger (CH), Mike Fenzl (CH), Marcel Meier (CH) und Pieder Decurtins (CH) einen eigenen Rennrythmus zu finden, der zugleich schnell war und dabei das Material nicht zu sehr beanspruchte. Zwei kleinere Zwischenfälle mit Wettbewerbern und auch ein Ausritt neben die Strecke blieben für das einzige Schweizer Team bei diesem Lauf zur offiziellen belgischen Belcar Endurance Meisterschaft ohne Auswirkungen.
 
Dario Pergolini übernahm einen großen Teil der Nachtstints und machte dort Boden gegenüber der Konkurrenz gut. Bis in die frühen Nachmittagsstunden des folgenden Sonntags hatte sich die schwarze Bestie mit der Startnummer #66 auf Rang zwei nach vorn gefahren, als ein Kühlerproblem noch einmal für Spannung sorgte. Der Ligier musste alle sieben Runden die Box ansteuern, um Flüssigkeit auffüllen zu lassen.
 
Nach 24 Stunden und 729 Runden überquerte Nico Stuerzinger als Schlussfahrer hinter Belgium Racing und Mext Racing als Gesamtdritter und in der Division 2 als Sieger den Zielstrich.
 
„Dieses Ergebnis hatte ich zwar erhofft – aber nach dem schier endlos wirkenden Rennen tatsächlich auf dem Podest zu stehen, ist unbeschreiblich. Ein riesiger Dank geht ans Team, das perfekt vorbereitet war und an die Fahrerkollegen, die fehlerlos gefahren sind“, berichtete Dario Pergolini zusammen fassend. Weitere Herausforderungen dieser Art würde er mit Team und Fahrzeug jederzeit wieder aufnehmen.