Montag, 6. Februar 2023
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24h Nürburgring
11.05.2015

Vorfreude bei Daniel Bohr auf das Saisonhighlight

Der junge Luxemburger Daniel Bohr freut sich auf die 43. Ausgabe des ADAC Zürich 24h-Rennens auf dem Nürburgring und der Nürburgring Nordschleife, das er auch in diesem Jahr mit dem bewährten Opel Astra OPC aber dieses Mal in seinem neuen Team Lubner Motorsport in Angriff nehmen wird.

Bisher verlief die VLN-Saison 2015, die traditionell für viele Teams gerade auch zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen dient, eher unverschuldet glücklos für den jungen Luxemburger. Das erste Rennen der Saison wurde bekanntermaßen durch einen tragischen Unfall vorzeitig abgebrochen und deshalb nicht gewertet. 
 
Beim zweiten Rennen der Saison, das dann die Generalprobe für ihn sein sollte, erwischte es Daniel Bohr erneut. Im Streckenabschnitt Pflanzgarten wurde er von anderen Kontrahenten von der Strecke gedrängt und landete mit seinem Opel Astra Cup vehement in den Leitplanken. Der Opel Schrott und der junge Luxemburger – Gott sei Dank – mit nur einer Prellung im Rippenbereich und am linken Handgelenk nur leicht verletzt. 
 
Inzwischen geht es dem Rennfahrer aus Luxemburg wieder besser. Er ist wieder fit und freut sich auf die Herausforderung‚ zwei Mal Rund um die Uhr, die er bereits zum vierten Mal in Angriff nimmt: „Das 24h-Rennen ist für mich das absolute Saisonhighlight. So eine Atmosphäre, gerade bei Anbruch der Nacht oder auch in der Nacht selbst, so etwas gibt es nirgendwo auf der Welt. Wenn du entlang von Brünnchen oder auch anderen Streckenabschnitten die Lagerfeuer siehst, kannst du die gegrillten Steaks und Würstchen riechen“, schwärmt Daniel Bohr. 
 
Das Cockpit seines Opel Astra OPC mit der Startnummer 253 von Lubner Motorsport teilt sich Daniel Bohr bei diesem Rennen mit Michael Brüggenkamp, Robert Schröder (beide DE) und dem Schweizer Roger Vögeli. „Unser Ziel ist klar gesteckt: Wir wollen den Sieg in unserer Klasse Cup 1“, so Daniel Bohr abschließend und er ergänzt: „Aber auf der Nordschleife weiß man nie. Die Wetterbedingungen spielen hier sicherlich wieder eine große Rolle – wir werden sehen!“
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