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Seat Leon Eurocup
11.09.2014

Target Competition: Durchwachsenes Wochenende

Beim siebten und achten Lauf des Seat Leon Eurocup auf der über sieben Kilometer langen Ardennen-Achterbahn im belgischen Spa-Francorchamps am vergangenen Wochenende vom 6. bis 7. September 2014 erlebte das Team Target Competition alle Höhen und Tiefen des Motorsports. Den Auftakt zum eher durchwachsenen Wochenende machte ein verpatztes Qualifying.

Nach einem ungewollten Kontakt, ausgerechnet der Teamkollegen Stefano Comini und Lorenzo Veglia, war nicht mehr als ein vierter Platz für Stefano Comini und ein neunter Platz für Lorenzo Veglia möglich. Enttäuschend verlief das Zeittraining auch für Jordi Oriola, der mit dem 13. Platz unter Wert geschlagen wurde. Jürgen Schmarl hingegen zeigte eine gute Performance und beendete das Zeittraining auf Position 14.

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Neueinsteigerin Stéphane Kox überraschte bei ihrer Premiere im Seat Leon Eurocup und konnte zunächst die 16. Position im 26 Auto-starken Feld behaupten. „Leider wurde die Runde wegen eines Verstoßes gegen das Track Limit gelöscht. Ich war dicht hinter einem Konkurrenten, der mich trotz blauer Flagge nicht passieren ließ. Ausgangs ‚Eau Rouge‘ war ich kurz außerhalb der Strecke, da ich ansonsten ins Heck des Konkurrent gefahren wäre“, so eine enttäuschte Stéphane Kox.

Nach dem vierten Platz im Qualifying konnte sich Stefano Comini bereits nach wenigen Runden bis auf die zweite Position im ersten Rennen verbessern. Am Anfang der fünften Runde kam dann leider das frühe Aus für den Schweizer Target-Pilot. Stefano Comini, Stian Paulsen und Gabor Weber kollidierten, als Stian Paulsen den Seat Leon Cup-Racer von Stefano Comini ins Auto von Gabor Weber drehte. Im Nachhinein wurde Stian Paulsen mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt. Besser lief es für Jordi Oriola, der sich mit der zweitschnellsten Rennrunde von Position 13 bis auf die sechste Position nach vorne kämpfte. Gut auch die Leistung von Lorenzo Veglia, der das Rennen auf Platz sieben beendete. Der Tiroler Jürgen Schmarl kommt immer besser mit seinem Arbeitsgerät zurecht und beendete das Rennen in der Spitzengruppe auf Platz 13. Stéphane Kox zeigte auch im Rennen eine starke Leistung und verbesserte sich von Position 21 auf Rang 14. Damit war die Target-Pilotin schnellste Frau im Feld.

Nach dem Reverse-Grid-Verfahren startete Stefano Comini aus der fünften Position ins zweite Rennen des Wochenendes. Ein schlechter Start war der Anfang einer weiteren Pleite für den Schweizer. Ausgangs ‚Eau Rouge‘ bremste ein Konkurrent abrupt ab. Lorenzo Veglia konnte den Unfall nicht mehr vermeiden und knallte ins Heck seines Teamkollegen. Für Stefano Comini war das Rennen aus und somit besiegelte der Target-Pilot das Wochenende mit zwei Nullnummern. Lorenzo Veglia konnte das Rennen noch beenden, wurde aber mit Platz 23 Letzter im Klassement. Besser verlief das Rennen von Jordi Oriola, der als Neunter das Rennen beendete. Nach einem schlechten Start beendete „Schmarli“ das Rennen auf Platz 15, konnte jedoch die Pace des vorderen Feldes mitgehen.

Stéphane Kox konnte sich bereits nach einigen Runden bis auf die 16. Position nach vorne kämpfen, als ein Verschalter ausgangs der ersten Kurve drei Positionen kostete. Mit ihrer persönlichen Bestzeit von 2:36,900 Minuten, somit eine Bestzeit der Top-Ten-Fahrer im Eurocup, beendete Stéphane Kox das Rennen auf Platz 18.
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