Samstag, 21. Mai 2022
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
ROTAX MAX Challenge
06.08.2014

KSM-Piloten erleben durchwachsenes RMC-Wochenende

Während ihre Teamkollegen beim ADAC Kart Masters in Kerpen um Punkte und Pokale kämpften, stellten sich fünf KSM Racing Team-Piloten dem Wettkampf der ROTAX MAX Challenge Germany (RMC) in Wackersdorf. Am vergangenen Wochenende vom 2. bis 3. August 2014 wurde im Prokart Raceland der vorletzte Saisonlauf der populären Single-Brand-Serie ausgetragen.

Die KSM Racing Team-Delegation konnte sich wiederholt gut in Szene setzen, hatte aber auch einige Rückschläge zu verkraften. Titelkandidat Michael Becker bewies in der DD2 Masters-Klasse erneut sein Können. Auf dem 1.275 Meter langen Kurs sicherte sich Becker den dritten Startplatz im Qualifying. In beiden Rennläufen sah Becker als sicherer Zweiter das Ziel.

Anzeige
Das eigentlich gute Ergebnis wurde jedoch etwas getrübt, denn im Meisterschaftskampf musste sich Becker geschlagen geben. Aufgrund der Streichergebnisse kann der Hagener den Tabellenführenden nicht mehr einholen. Der Gewinn des Vizetitels ist aber so gut wie sicher. Auch bei den Junioren hatte KSM-Einsatzleiter Thomas Neubert am Abend ein lachendes und ein weinendes Auge: Luca Wollgarten lag wie gewohnt im Spitzenfeld, wurde nach den Heats aber wegen Überholens unter gelber Flagge von der Veranstaltung ausgeschlossen. Auch Marcel Mayer hatte kein Glück: Im Zeittraining war Mayer noch mit einem beachtlichen 17. Platz aufgefallen, bevor er in den Heats Boden verlor und in den Finalrennen zwei Ausfälle verarbeiten musste. So war es Robin Brezina, der die Kohlen aus dem Feuer holen musste: Als Vierter des Zeittrainings und Fünfter der Vorläufe etablierte sich Brezina im Spitzenfeld. Und auch in den Finalrennen zeigte Brezina mit den Positionen sechs und fünf eine starke Leistung, die ihm den dritten Rang in der Meisterschaft beschert.

Durchwachsen verlief das Wochenende für Mini-Tabellenführer Titus-Shanghai Schmidli. Nach einem ernüchternden siebten Platz im Qualifying bugsierte sich Schmidli im Prefinale auf Position zwei. Im Finale lag Schmidli kurzzeitig an der Spitze des Feldes, bevor ihn ein Ausritt auf Platz sieben zurückwarf. Dennoch konnte sich der Schweizer am Abend freuen. Er sammelte genügend Punkte, um sich vorzeitig die Meisterschaft sichern zu können.
Anzeige