Dienstag, 25. Januar 2022
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Histo Cup Austria
31.07.2014

Der Histo-Cup kennt kein Sommerloch

Der Histo-Cup auf dem Slovakiaring – seit einigen Jahren heißt das: Heiße Rad-an-Rad-Duelle bei der zweiten Ost-Station des „rasenden Automobilmuseums“. Langsam, aber sicher bringen sich die Favoriten im Kampf um die „Goldene Ananas“ in Stellung, doch vor dem sechsten von acht Wochenenden ist in den Serien und Klassen noch keine Entscheidung gefallen.

Die Organisatoren des Histo-Cup melden volles Haus: Einem heißen Tanz auf dem 5,9 Kilometer langen Slovakiaring vor den Toren Bratislavas steht somit nichts im Wege. Als zusätzliches Highlight lockt das 1-Stunden-Team-Rennen powered by Ravenol Motoröl.

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Am kommenden Wochenende vom 2. bis 3. August 2014 stehen auf dem Slovakiaring die Meisterschaftsläufe elf und zwölf auf dem Programm. Eines ist klar: Spielt das Wetter mit, dürfen sich Teilnehmer und Motorsportfans schon jetzt auf einen heißen Tanz einstellen. Schon in den vergangenen Jahren hat sich der Slovakiaring einen Ruf als gigantischer Wok-Kochtopf verdient; Temperaturen bis zu 40 Grad sind hier Anfang August keine Seltenheit. Umso spannender dürfte es werden, wenn das ein- oder andere Sommergewitter die Bedingungen zusätzlich verschärft.

Punkte-Krimi bei den Historischen

Dabei hat die erfolgreichste historische Rennserie Mitteleuropas diesen zusätzlichen Spannungs-Input gar nicht nötig. Schließlich geht es in fast allen Serien und Klassen in dieser Saison äußerst knapp zur Sache. Im Histo-Cup Anhang K trennen gerade einmal zehn Punkte den Führenden Stefan Fuhrmann im BMW 320-4 von Verfolger und Titelverteidiger Thomas Kaiser im Mini Cooper S. Auch die beiden Porsche-Fahrer Franz Irxenmayr (Porsche 911 RS) sowie Frank Kawalek (Porsche 911 RSR) befinden sich in Sachen Meisterschaft noch absolut in Schlagdistanz. Knapp verläuft auch das Duell bei den Spezialtourenwagen zwischen Opel-Kadett-Pilot Bernhard Schmidbauer (87 Punkte) und Walter Spatt auf VW Golf GTI 1 (70 Zähler).

Hochspannung bei den Young Timern

Nicht nur die bisherigen Saisonrennen, auch ein Blick auf die Zwischenwertung verspricht bei den Young Timern Hochspannung: In Front liegt hier Frank Riedel mit seinem Chevrolet Delago. Nicht weniger als sieben Mal in den bisherigen zehn Rennen hat er die volle Punktezahl eingeheimst. Auf Rang zwei folgt Andreas Rehwald auf BMW M3 E36, der bei gerade einmal sechs Punkten Rückstand auf Riedel die „Goldene Ananas“ in Reichweite wähnt. In der Tourenwagen-Open liegt Wolfgang Triller auf Porsche 997 mit 50 Zählern relativ souverän in Führung. Auf Rang zwei lauert der Schweizer Thomas Daetwyler auf Renault Clio mit 31 Punkten.

Formel Historic: Ach du schneller Schwede!

In der Tabelle der historischen Formel-Boliden liegt der Schwede Peter Sikström (Van Diemen) mit 80 Zählern in Front, gefolgt von Richard Grafinger (Ralt RT 31) und Markus Deutsch (Lola T492) mit jeweils 59 Punkten.

Der Wechsel in der BMW 325 Challenge

In der hochspannenden BMW Challenge läuft nach dem angekündigten Ausstieg von Dietmar Lackinger und Jan Kasperlik (wechseln in die Langstrecke) alles auf ein Duell zwischen dem aktuellen Tabellenführer Michael Winkler (154 Punkte) und dem Duo Georg Steffny und Christian Walleit (148 Punkte) hinaus. Nach den Turbulenzen auf dem Pannoniaring hofft man hier darauf, dass auf dem Slovakiaring wieder voll und ganz der sportliche Wettkampf im Vordergrund steht.