Montag, 11. Dezember 2017
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Dacia Logan Cup
19.11.2014

Platz fünf für Pfister-Racing in Oschersleben

Das Pfister-Racing-Team konnte am vergangenen Samstag, den 15. November 2014, die aktive Rennsaison in der Magdeburger Börde erfolgreich abschließen. Im Finale des ADAC Logan Cup-Markenpokals in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben erreichten die Fahrer Thorsten Tross, Thomas Eckert und Wolfgang Kriegl den fünften Rang.

Dabei wurden die Rennfahrer auf Deutschlands nördlichster Rennstrecke sogar mit relativ guten Witterungsbedingungen empfangen. „Über 10 Grad Celsius und leichtem Wind können wir nicht klagen, da haben wir hier in Oschersleben schon ganz andere Bedingungen erlebt“, gibt Instruktor Andreas Pfister mit einem Augenzwinkern zu Protokoll.

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„Für unsere Fahrer bietet der ADAC Logan Cup die ideale Möglichkeit, um im kostengünstigen Rahmen weitere Rennkilometer und Rennerfahrung zu sammeln. Das ist das A und O für eine zukünftige erfolgreiche Karriere“, so der 27-jährige Pfister weiter. Die 3,696 km lange DTM-Rennstrecke in der Magdeburger Börde bietet mit einem ausgewogenen Mix an schnellen und langsamen Kurven sowie Schikanen und Kurvenkombinationen die ideale Möglichkeit, um sich mit der Konkurrenz zu messen und reichlich Tourenwagen-Erfahrung zu sammeln.

Auf dem Programm standen neben dem einstündigen freien Training ein Zeittraining über 15 Minuten sowie ein zweistündiges Langstrecken-Rennen in welchem zwei Pflicht-Boxenstopps mit Fahrerwechsel absolviert werden mussten. Im freien Training hieß es für Thorsten Tross, Wolfgang Kriegl und Thomas Eckert so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Denn alle drei sind in Oschersleben noch „grün hinter den Ohren“: Tross bestritt erst sein zweites Rennen und das erste Rennen bei Trockenheit überhaupt, Kriegl gab sein Debüt im ADAC Logan Cup-Rennwagen und Eckert hatte ein Jahr „Rennpause“ zu überwinden.

Als Schnellster des Teams im freien Training ging Thorsten Tross hervor, der dann auch das 15-minütige Zeittraining absolvierte. Gleich zu Beginn brannte er schnelle Runden in den Asphalt und sicherte sich Platz fünf mit nur geringem Rückstand auf die Spitze. Auf der Jagd nach einer noch besseren Zeit rutschte er allerdings auf einem Randstein (Curb) aus und brachte einen kleinen Blechschaden mit in die Box, den die Mechaniker des Pfister-Racing-Teams jedoch schnell wieder ausbügelten.

Zu Rennbeginn war es auch an Thorsten Tross, seinen ersten Rennstart zu absolvieren. Der junge Nordrhein-Westfale machte seinen Job abgebrüht und heftete sich nach Erlöschen der Startampeln an die Fersen seines Vordermannes. Mit schnellen Rundenzeiten übergab er nach circa 40 Minuten nach dem Boxenstopp an seinen Teamkollegen Wolfgang Kriegl. Anfangs haderte der Österreicher noch etwas mit der Straßenlage des Logan Cup-Rennwagens, wurde zum Ende seiner Fahrt aber immer schneller und verteidigte den fünften Platz.

Kriegl musste mehr als 50 Minuten hinter dem Lenkrad sitzen, erledigte dies aber außerordentlich konstant und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Nach dem zweiten Pflicht-Stopp war es nun an Thomas Eckert, die Platzierung über die Ziellinie zu bringen. Der 49-Jährige zeigte eindrucksvoll, dass er das Rennenfahren nicht verlernt hat und drehte fast identisch schnelle Rundenzeiten wie der Youngster Tross. Eckert brachte damit einen guten fünften Rang über die Ziellinie.

„Der ADAC Logan Cup bleibt nach wie vor eine der besten Möglichkeiten, um Tourenwagen-Motorsport zu betreiben und dabei viel Spaß zu haben. Das haben heute Team und Fahrer wieder gezeigt. Ein extra Lob geht heute an unsere Mechaniker, die den Logan nach dem Zeittraining wieder so schnell instand gesetzt haben“, so Andreas Pfister nach dem Rennen.

Über das „Pfister-Racing Youngster-Team“

Das „Pfister-Racing Youngster-Team“ wurde bereits im ADAC Chevrolet Cup-Markenpokal im Jahr 2012 ins Leben gerufen und ermöglicht es jungen Rennfahrern, den Einstieg in den Tourenwagen zu finden. Dabei wird neben den sportlichen Leistungen auf der Rennstrecke auch ein Augenmerk auf die richtige Vermarktung und Pressearbeit als Rennfahrer gelegt, um Sponsoren zu gewinnen.

Vom erstmaligen Fahren im Rennfahrzeug über einen DMSB-Lizenzlehrgang zur Erlangung der DMSB-Rennlizenz der Stufe National A, bis hin zum professionellen „1:1 Coaching“ mit Instruktion im Rennwagen werden die angehenden Tourenwagen-Piloten vom Profi-Rennfahrer Andreas Pfister und dem Pfister-Racing-Team betreut. Die Möglichkeit für einen Einstieg in das „Pfister-Racing Youngster-Team“ ist auch die ADAC Tourenwagen-Fahrersichtung, welche jährlich im ADAC Fahrsicherheitszentrum Schlüsselfeld durchgeführt wird.