Donnerstag, 27. Januar 2022
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
FIA ETCC
02.10.2013

Rikli Motorsport plant Top-Resultat zum Saisonabschluss

Wenn sich am kommenden Wochenende die FIA ETCC auf dem Masaryk-Ring bei Brünn in die Winterpause verabschiedet, möchte auch Rikli Motorsport einen guten Eindruck hinterlassen. Vor dem Rennen in der Tschechischen Republik blickt Peter Rikli auf eine manchmal schwierige Saison zurück und für die letzten Wertungsläufe hoffnungsvoll nach vorn.

Der Eidgenosse, der als Vizemeister in das Jahr startete, wollte von Beginn an um den Titel mitkämpfen, war dann allerdings einige Male unverschuldet in Rempeleien verwickelt. Für das Honda-Team aus Wangen an der Aare kein leichtes Unterfangen, da die Mannschaft um Teamchef Erwin Rikli die Rennboliden dort in Eigenregie entwickelt und aufbaut.

Anzeige
"Es waren im Laufe der ersten Rennen einige Karosserieschäden zu beklagen, die ein riesiges Loch ins Team-Budget gerissen hatten", berichtete Peter Rikli. "Dadurch mussten wir die Revision des Motors zurückstellen, der dann auf Sizilien endgültig den Geist aufgegeben hat. Jetzt konnten wir mit Hilfe von Sponsoren endlich einen neuen Motor aufbauen und fahren hoch motiviert nach Brünn." Auch einige kleine Aerodynamikänderungen hat die Crew aus der Schweiz in den Honda Civic FD eingebaut. "Da ich mit 36 Punkten Rückstand auf Platz vier keine Chancen mehr habe, um die Meisterschaft zu kämpfen, möchte ich mich zumindest mit einem guten Resultat in Erinnerung rufen und in den Winter verabschieden."

Bei der Teamkollegin geht es allerdings noch um eine Meisterschaft. Andrina Gugger, die mit nur zwei Punkten Rückstand auf Peter Rikli in der Division der Super2000-Fahrzeuge vor dem Finale auf Rang sechs rangiert, führt die Ladie's Trophy der ETCC mit insgesamt 60 Punkten an. Gern würde sie ihre schärfste Konkurrentin, Ulrike Krafft, hinter sich lassen. "Auch Andrinas Auto hat einen revidierten Motor und alle Änderungen, die auch in meinem Fahrzeug sind. Der Gewinn der Damenwertung dürfte also kein Problem sein", meinte Peter Rikli zuversichtlich.